Balcosy: Startup bringt modulares Möbelsystem auf den Markt
Das 2021 gegründete Linzer Startup Balcosy, das für seinen Mini-Balkon fürs Fenster bekannt ist, bringt nun mit SUNDÅ ein neues, kreatives Wohnsystem auf den Markt. Die Jungfirma hat modulare Möbel erstellt, die dort Raum schaffen sollen, wo bisher ungenutzte Flächen waren. Sie sollen als Fenstersitz, Bücherregal, Stauraum, Arbeitsfläche oder grüne Oase dienen.
„Lastenregal für das Wohnzimmer“
„Man kann sich SUNDÅ wie ein Lastenregal für das Wohnzimmer vorstellen – extrem belastbar, aber gleichzeitig sehr ästhetisch“, erklärt Florian Holzmayer, Mitgründer von Balcosy. Während klassische Regalmodule bis zu 30 Kilogramm tragen, sind spezielle Lastenmodule des Systems auf mehrere hundert Kilogramm ausgelegt.
Balcosy hat das Produkt auf den Erfahrungen des ersten Produkts aufgebaut, dem ursprünglichen Fenstersitz. Statt eines fixen Möbelstücks setzt das Startup nun auf ein offenes System mit standardisierten Modulen. Die Elemente lassen sich stufenlos horizontal verschieben und in regelmäßigen Abständen vertikal einstecken. Damit sollen sich auch schwierige Raumnischen, Ecken oder Wandflächen flexibel nutzen lassen.
Balcosy hat Verkaufsstart vorgezogen
Neben dem neuen Wohnsystem hat Balcosy auch Neuigkeiten beim Gründerteam. Hier ist Design-Co-Founderin Katharina Leitner dazugekommen. „Wir wollten ein Möbel entwickeln, das sich dem Leben anpasst und nicht umgekehrt. SUNDÅ ist bewusst reduziert gestaltet, damit es über viele Jahre, Wohnorte und Lebensphasen hinweg funktioniert“, so Leitner.
Ursprünglich war ein Verkaufsstart erst im April geplant. Aufgrund der starken Resonanz entschied sich das Team jedoch, die erste Serie bereits jetzt im Vorverkauf anzubieten. Der Pre-Sale läuft ab sofort bis 26. Februar 2026 auf der Website der Jungfirma.
Gefertigt wird SUNDÅ in Oberösterreich und Niederösterreich gemeinsam mit regionalen Partnerbetrieben. Als Material dient das Holz der Rotbuche aus der EU. Die Tischlerei Pecherstorfer aus Eferding ist nicht nur Produktionspartner, sondern hat sich zuletzt auch strategisch am Jungunternehmen beteiligt.
