Finanzierungsrunde

Blockbrain: 17,5 Mio. Euro für Kampf gegen Wissensverlust in Unternehmen

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Wenn erfahrene Mitarbeitende ein Unternehmen verlassen, geht oft mehr verloren als nur die Besetzung einer Position. Denn die Firmen müssen danach das nun fehlende Fachwissen mühsam neu aufbauen. Das Stuttgarter Tech-Scale-up Blockbrain bietet eine Plattformlösung, die dieses kritische Wissen mithilfe von KI-Agenten für Unternehmen dauerhaft verfügbar, augmentierbar und automatisierbar machen soll.

Blockbrain macht Erfahrungswissen dauerhaft verfügbar

Nun sicherte sich Blockbrain eine Series A-Finanzierung über 17,5 Millionen Euro. Angeführt haben die Finanzierungsrunde Alstin Capital und der Londoner Technologie-Investor 13books Capital. Des Weiteren hat sich die Harting Familienstiftung an der Runde beteiligt. Die Bestandsinvestoren Giesecke+Devrient Ventures, Landesbank Baden-Württemberg Ventures und Mätch VC stocken ihr finanzielles Engagement weiter auf.

„Unternehmen verlieren jeden Tag wertvolles Know-how – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil Wissen und komplexe Entscheidungslogiken bislang kaum systematisch gesichert werden. Mit Blockbrain machen wir Erfahrungswissen dauerhaft verfügbar und schaffen so eine belastbare Grundlage für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Die Finanzierung gibt uns den Rückenwind, diesen Ansatz europaweit zu skalieren“, sagt Antonius Gress, Mitgründer und CEO von Blockbrain.

Plattform erstellt digitale Wissenszwillinge

Mit dem frischen Kapital investiert Blockbrain in den Ausbau von Sicherheit, Compliance, Governance und konsequenter Datensouveränität. Das bedeutet, dass die Jungfirma Kundendaten bei Bedarf in hochsicheren, regionalen Cloud-Umgebungen des jeweiligen Benutzers speichert. Gleichzeitig treibt will man die Weiterentwicklung spezialisierter Wissens- und KI-Agenten vorantreiben. Auch der Ausbau von Vertrieb und Marktpräsenz in Europa und Großbritannien steht im Fokus.

Die Plattformlösung von Blockbrain soll digitale Wissenszwillinge bereits innerhalb weniger Wochen erstellen können. Dadurch lassen sich Informationen von Expert:innenen und Fachkräften speichern lassen. Darüber hinaus bildet die Plattform Denkweisen, Entscheidungslogiken und Methodenwissen ab. Diese sogenannten Knowledge Bots stellen das gespeicherte Erfahrungswissen dann über Teams und Standorte hinweg dauerhaft zur Verfügung.

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Scale-up verspricht Sicherheit und Transparenz

„Qualität und Verlässlichkeit entstehen bei Blockbrain nicht allein durch die Wahl eines KI-Agenten“, erklärt Mattias Protzmann, Mitgründer und CTO von Blockbrain. „Governance-Mechanismen, Rechtemanagement und eine fortschrittliche Architektur sind seit Gründung Teil unserer DNS. Diese Strategie garantiert Sicherheit und Transparenz. Wer KI in sensiblen Umfeldern einsetzt, sollte genau auf diese Faktoren achten, denn: sich auf die Stärke eines Modells zu verlassen, ist im Unternehmenskontext schlicht nicht genug.“

Über das Jahr 2025 verzeichnete Blockbrain eine Verfünffachung des Umsatzes. Das Jungunternehmen hat bereits Kooperation mit Partnern wie Roland Berger, Bosch & Bosch Rexroth, Kärcher, fischer und Harting erfolgreich durchgeführt.

Die Plattform von Blockbrain verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit, Governance und Compliance. Sie ist DSGVO-konform, ISO 27001-zertifiziert und bereits vollständig EU-AI-Act-ready. Durch eine Multi-Model-Architektur ohne Bindung an einen einzelnen Anbieter sollen Unternehmen zudem die volle Kontrolle über eingesetzte Modelle und sensible Daten behalten.

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