Series B-Finanzierung

Exciva: Deutsches Biotech erhält 51 Millionen Euro für Entwicklung von Alzheimer-Medikamenten

Symbolbild: Exciva behandelt Symptome von Alzheimer-Demenz © TioNegro14 on Pixabay
Symbolbild: Exciva behandelt Symptome von Alzheimer-Demenz © TioNegro14 on Pixabay
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Das in Heidelberg ansässige Biopharmaunternehmen Exciva, das neuartige Wirkstoffe zur Behandlung neuropsychiatrischer Erkrankungen entwickelt, hat eine Series B-Finanzierungsrunde in Höhe von 51 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet EU-Startups. Das 2016 von Anton Bespalov, Hans Moebius und Rao Vepachedu gegründete Unternehmen hat das Ziel, neuropsychiatrische Symptome bei Alzheimer-Demenz und anderen Hirnerkrankungen zu behandeln.

Exciva behandelt Unruhezustände bei Alzheimer-Demenz

Exciva entwickelt Deraphan, eine Kombination aus zwei auf das zentrale Nervensystem wirkenden Wirkstoffen. Sie soll zur Behandlung von Unruhezuständen bei Patient:innen mit Alzheimer-Demenz dienen. Die Verhaltens- und psychologischen Symptome der Alzheimer-Demenz können schwerwiegend sein und eine große Belastung für die Pflegekräfte darstellen. Dazu gehören Unruhe, Aggressivität, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Depressionen, Angstzustände und Halluzinationen. Dieses Problem kann mit einer zunehmend alternden Gesellschaft immer schwerwiegender werden. Derzeit sind nur wenige Medikamente zur Behandlung dieser Symptome verfügbar. Exciva will mit seinen Wirkstoffen die Behandlung solcher Symptome vorantreiben.

Gimv und EQT Life Sciences leiteten die aktuelle Finanzierungsrunde gemeinsam. Weitere Teilnehmer waren die neuen Investoren Fountain Healthcare Partners, LifeArc Ventures, Carma Fund und Modi Ventures sowie die bestehenden Investoren Andera Partners und LBBW.

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Frisches Kapital für die Phase-2-Studie

„Wir freuen uns sehr, dass wir sowohl bestehende als auch neue Investoren für eine Finanzierung gewinnen konnten. Dies bestätigt, dass unser Produkt sehr vielversprechend ist“, sagt François Conquet, CEO von Exciva. Die neuen Erlöse kommen in erster Linie zur Finanzierung einer Phase-2-Studie zum Einsatz. Diese soll das therapeutische Potenzial von Deraphan zur Behandlung von Unruhezuständen bei Patient:innen mit Alzheimer untersuchen. Die klinische Studie findet in Europa, den USA und Kanada statt.

„Wenn die Ergebnisse der Phase-2-Studie positiv ausfallen, wäre dies ein bedeutender Fortschritt für die symptomatische Behandlung von Patient:innen mit Alzheimer-Krankheit“, so Conquet. Eine Phase-1-Studie mit Deraphan war bereits erfolgreich und hat Berichten zufolge gezeigt, dass die Kombination sicher und gut verträglich ist.

„Die Therapie von Exciva gegen Unruhe bei Alzheimer ist hochgradig differenziert und behebt erhebliche Mängel der aktuellen Standardbehandlung und anderer in der Entwicklung befindlicher Produkte“, kommentiert Andreas Jurgeit, Partner bei Gimv. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Team von Exciva, das über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung neuropsychiatrischer Medikamente, einschließlich zugelassener Therapien, verfügt, um die Behandlung dieses schwierigen Aspekts der Demenz zu verändern.“

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