EY holt Leftshift One-Founder Ratheiser ins Team und skaliert AI-Beratung in Österreich
EY verstärkt sein Tech-Consulting-Team mit Patrick Ratheiser, der künftig als Director bei EY Österreich die Rolle des Head of AI übernimmt. Ratheiser ist als Gründer und CEO des österreichischen KI-Startups Leftshift One bekannt. Er baute Leftshift One von der Startphase zu einem international tätigen Anbieter für KI-Lösungen auf und hat im vergangenen September die Führungsrolle an Stefan Horn übergeben (wir berichteten).
Patrick Ratheiser bringt Erfahrung und Kompetenz in AI-Projekte
Vor der Gründung von Leftshift One war er unter anderem als Projektmanager und Agile Coach bei BearingPoint tätig, wo er komplexe Software- und Transformationsprojekte in internationalen Organisationen verantwortete. Als Unternehmer, Berater und Keynote Speaker hat er mehr als 170 KI-Projekte in internationalen Unternehmen umgesetzt und über 250 Vorträge zu KI-Strategie, generativer KI und Transformation gehalten. Nun bringt er seine unternehmerische Erfahrung und technologische Umsetzungskompetenz in den weiteren Ausbau der KI-Services von EY ein.
Mit Ratheiser will EY seine KI-Initiativen sowie seine AI-Beratung stärken. Unter anderem soll er die Integration von KI in bestehende Geschäftsprozesse organisieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von AI Literacy in Unternehmen. Darüber hinaus treibt er die technische Implementierung, Produktivsetzung und Skalierung von KI-Lösungen in zentralen Unternehmensfunktionen voran.
EY investiert Milliarden in Ausbau von KI-Infrastruktur
„Viele Unternehmen haben heute beeindruckende Proof-of-Concepts – aber zu wenige produktive KI-Systeme mit messbarem Business Impact“, sagt Patrick Ratheiser. „Erfolgreiche KI-Transformation entsteht erst dann, wenn Strategie, Governance, Technologie und Menschen zusammenspielen. Genau hier setzt EY an: Wir verbinden technologische Exzellenz mit tiefem Branchenwissen, regulatorischer Sicherheit und konsequenter Umsetzung.“
Der personelle Ausbau ist Teil einer breiteren Investitionsoffensive: EY investiert weltweit jährlich über eine Milliarde US-Dollar in AI-First-Plattformen und -Produkte. Dazu zählen mehr als 1.000 KI-Agenten, KI-gestützte Audit-Tools und über 100 interne Anwendungen. Weltweit arbeiten inzwischen mehr als 15.000 EY-Mitarbeitende an KI-bezogenen Projekten – von Finanz- und HR-Transformationen über Cybersecurity bis hin zu automatisierten Reporting- und Governance-Systemen.
Leftshift One: Gründer und CEO Patrick Ratheiser geht, übergibt an Stefan Horn
„Künstliche Intelligenz ist kein kurzfristiger Trend“
Susanne Zach, Partnerin und Leiterin AI & Data bei EY Österreich, betont: „Künstliche Intelligenz verändert unsere Branche grundlegend. Wir investieren gezielt in Know-how, Tools und interdisziplinäre Teams, um KI verantwortungsvoll und wirksam in die Unternehmenspraxis zu bringen. Mit Patrick Ratheiser gewinnen wir einen erfahrenen Gestalter, der Strategie und Umsetzung konsequent zusammenführt.“
„Künstliche Intelligenz ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine neue Art zu arbeiten“, so Ratheiser. „Wer heute nur punktuell automatisiert, wird morgen von jenen überholt, die KI als architektonisches Prinzip verstehen. Wir wollen Unternehmen nicht nur beim Experimentieren begleiten, sondern beim nachhaltigen Umbau ihrer Organisation.“
