Compliance

Google kündigt Verbesserungen beim Datenschutz von Google Analytics an

Google. © Mitchell Luo on Unsplash
Google. © Mitchell Luo on Unsplash

Es ist eine Art Glaubensstreit nach dem Urteil der österreichischen und französischen Datenschutzbehörden ausgebrochen: Während die zum Wechsel zu europäischen Alternativen wie Piwik raten, meinen die anderen, dass man Google Analytics (auch mit Hilfe von Katalysator-Tools) weiter DSGVO-konform in der EU einsetzen kann. Jetzt hat sich aber auch Google selbst zu Wort gemeldet.

„Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die umfangreichen ergänzenden Maßnahmen, die wir unseren Kunden bieten, einen praktischen und wirksamen Schutz der Daten nach jedem angemessenen Standard gewährleisten. Gleichzeitig möchten wir unseren Kunden Datenschutzeinstellungen zur Verfügung stellen, mit denen sie ihre spezifischen Geschäfts- und Complianceanforderungen erfüllen sowie festlegen können, welche Daten erhoben und wie sie genutzt werden“, heißt es dazu jetzt seitens des US-Internetkonzerns. „Deshalb arbeiten wir daran, weitere Einstellungen hinzuzufügen, mit denen sie die Erhebung von Analysedaten weiter anpassen und so Google Analytics auch künftig im Einklang mit ihren Compliance-Zielen einsetzen können. In den kommenden Wochen möchten wir nähere Einzelheiten dazu bekannt geben.“

Keine Panik: Google Analytics kann weiter DSGVO-konform genutzt werden

Google sorgt sich mittlerweile auch

Bisher haben Agenturen auch in Österreich, die auf Google-Produkte spezialisiert sind, kommuniziert, dass durch die Berücksichtigung bestimmter Punkte (mehr dazu hier) die (teilweise kostenlose) Analyse-Software weiter wie gewohnt eingesetzt werden kann. Nun will Google aber selbst neue Einstellungen einführen. Welche das sind, werden die Nutzer:innen in den nächsten Wochen erfahren.

Generell bezieht sich das Urteil der österreichischen Datenschutzbehörde auf einen Einzelfall, der wiederum unter besonderen Umständen in einem bestimmten Zeitfenster behandelt wurde. So heißt es auch seitens Google nun: „Diese Entscheidung bezieht sich zwar nur auf einen bestimmten Publisher und dessen konkreten Fall, dennoch stellt sie auch für andere Google Analytics-Kunden eine Herausforderung dar. Denn es besteht die Sorge, dass die Logik der Datenschutzaufsichtsbehörde auf jeden Analyseanbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten und auf alle Übertragungen von Nutzerdaten aus der Europäischen Union in die Vereinigten Staaten angewendet werden könnte.“

Zuletzt hat die französische Datenschutzbehörde CNIL festgehalten, dass die von Google getroffenen zusätzlichen Schutzmaßnahmen bei dem Analyse-Tool nicht ausreichen, um den Zugriff auf Nutzerdaten durch US-Geheimdienste auszuschließen. Jetzt wird nachgebessert.

Piwik Pro & Matomo: 2 europäische Alternativen zu Google Analytics im direkten Vergleich

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