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Looki: Neues AI-Halsband soll Tageszusammenfassungen und Videos erstellen

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Die Flops von Humane’s AI Pin oder dem Rabbit R1 aus dem Jahr 2025 scheinen vergessen, auch 2026 startet mit einem neuen KI-Gadget: Denn das kanadische AI-Wearables-Startup Looki hat für die Consumer Electronics Show (CES) 2026 in Las Vegas ein kompaktes Gerät angekündigt, das sich von bisherigen smarten Gadgets durch einen grundlegend anderen Ansatz unterscheiden soll.

Statt auf Sprachbefehle oder Button-Eingaben zu warten, analysiert das Looki L1 kontinuierlich die Umgebung des Trägers und passt seine Funktionen automatisch an die jeweilige Situation an. Das Unternehmen bezeichnet diese Technologie als „szenenbezogene Intelligenz“ und positioniert das Produkt als erste Generation proaktiver Wearables. Aus den Aufzeichnungen, die das Gerät unter tags sammelt, sollen automatisch Tageszusammenfassungen, Videos und sogar Comic-Bilder generiert werden können. Verarbeitet werden die erfassten Daten von OpenAI bzw. dessen KI-Modellen, die via API integriert sind.

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Gründer und CEO Yang Sun erklärt den Unterschied zu bestehenden Lösungen mit dem Übergang von reaktiver zu vorausschauender KI. Während herkömmliche Assistenten erst nach expliziter Aufforderung (Prompt) reagieren, wertet das L1 permanent visuelle, akustische und bewegungsbezogene Daten aus, erkennt Muster im Nutzerverhalten und liefert kontextbezogene Informationen ohne direkte Anfrage. Das 2024 gegründete Unternehmen will damit eine neue Produktkategorie etablieren.

Technische Ausstattung und Datenschutz-Konzept

Das Looki L1 kombiniert multimodale Sensorik mit lokalem Processing und erreicht im Story-Modus eine Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden. Das wasserdichte Gehäuse integriert Kameras für hochauflösende Fotos und Videos, 32 GB internen Speicher sowie Sensoren für Licht, Bewegung und Ton.

Sensible Daten verarbeitet das Gerät nach Herstellerangaben ausschließlich lokal auf dem Device, Nutzer behalten die volle Kontrolle über Speicherung, Weitergabe und Löschung erfasster Inhalte. Alle Inhalte werden lokal gespeichert, bis sich der User für das Hochladen in die Cloud entscheidet. Alle Daten in der Cloud werden dann von Amazon Web Services gespeichert.

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Drei automatische Modi für unterschiedliche Kontexte

Die szenenbezogene Intelligenz schaltet eigenständig zwischen drei Betriebsmodi um. Der „Expo“-Modus richtet sich an Events, Reisen und Networking-Situationen – er erfasst Umgebungskontext, erkennt Personen und Interaktionen, generiert tägliche Zusammenfassungen und schlägt Follow-ups vor. Im „Fitness“-Modus detektiert das System körperliche Aktivitäten, trackt Bewegungsabläufe und Rhythmus, erstellt automatische Leistungsanalysen und gibt Echtzeit-Hinweise zur Optimierung. Der Everyday-Life-Modus beobachtet Routinen, Fokusphasen und Gewohnheiten, um personalisierte Vorschläge für Produktivität und Work-Life-Balance zu liefern.

Als Zielgruppe definiert Looki Kreative, Professionals, Reisende und aktive Alltagsnutzer, die oft zwischen verschiedenen Umgebungen wechseln. Das Gerät automatisiert Vlogging, ermöglicht sprachgesteuerten Memory-Recall und generiert KI-basierte Tagesrückblicke.

Mit einem Verkaufspreis von 199 Dollar positioniert sich das Looki L1 im mittleren Preissegment für Consumer-Wearables. Bei dem Preis bleibt es aber nicht, will man den vollen Umfang des Geräts nutzen. Dann muss man Abos abschließen, die mit 6 bzw. 10 Dollar pro Monat zu Buche schlagen und mehr Cloud-Speicher bieten.

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