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Österreichs KI-Strategie stammt aus der Zeit vor ChatGPT

Artificial Intelligence Mission Austria 2030 (AIM AT 2030) aus 2021. © Screenshot / Canva
Artificial Intelligence Mission Austria 2030 (AIM AT 2030) aus 2021. © Screenshot / Canva
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Es war der August 2021, als die damaligen Ministerinnen Leonore Gewessler (Grüne) und Margarete Schramböck (ÖVP) die KI-Strategie Österreichs unter dem Titel „Artificial Intelligence Mission Austria 2030″ (AIM 2030) im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche vorlegten. Bei diesem 76-seitigen Dokument ist es bisher geblieben – denn auch trotz einiger Ankündigungen, dass es eine Aktualisierung für Österreichs AI-Strategie (z.B. 2024) geben sollte, wurde nichts.

Die ÖVP-Grüne-Regierung, der Schramböck und Gewessler angehörten, ist Geschichte, in Sachen KI-Strategie ist seither nichts passiert. Das eher vage, Dokument der AIM 2030 ist von der Webseite des damals für Technologie zuständigen Klimaschutzministeriums auf die Webseite des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BIMIMI) gewandert, mehr ist jedoch nicht passiert.

Schon bei der Präsentation der KI-Strategie 2021 gab es seitens Branchenvertretern massive Kritik, weil Forschung und Wissenschaft auf dem Gebiet der KI bereits damals hinter den europäischen Nachbarländern hinterher hinkte und die KI-Strategie keine Besserung bringen würde.

„Bittere Enttäuschung“: Massive Kritik an neuer KI-Strategie von Hochreiter und Co.

Österreich „braucht“, hat aber noch keine

Im Regierungsprogramm ist zwar zu lesen: „Österreich braucht eine mutige und ambitionierte KI-Strategie, die durch ein transparentes Monitoring den Fortschritt messbar macht und den Innovationsstandort stärkt.“ Jedoch wird Künstliche Intelligenz in diesem Regierungsprogramm eher als Querschnittsmaterie gesehen, die jeweils in Bereichen wie Tourismus, Bildung, Cyber-Security etc. zu behandeln ist.

Seit dem August 2021 hat sich international die KI-Welt komplett verändert. Im November 2021 wurde ChatGPT mit heute 800 Millionen Usern vorgestellt, Google, Meta, Amazon oder Apple haben ihre Geschäftsmodelle teilweise umgekrempelt, Chip-Hersteller Nvidia stieg zum wertvollsten Unternehmen der Welt auf, einige international erfolgreiche KI-Gründer (Magic, Liquid AI) haben Österreich verlassen, und vieles mehr.

Auf politischer Ebene hat die EU den (umstrittenen) AI Act an den Start gebracht, Länder wie die USA,Frankreich, Die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien uvm. haben massive Investitionen in KI-Infrastruktur gestartet.

In Österreich wird immerhin diese Woche die Präsentation der neuen Industriestrategie (wichtig für den krisenbewegten Standort) erwartet – diese könnte auch in Sachen KI etwas beinhalten.

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