Series A-Finanzierung

one.five: Hamburger AI-Verpackungs-Startup erhält 14 Millionen Euro

Die one.five-Founder Claire Hae-Min Gusko und Martin Weber © one.five
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one.five, ein Hamburger Startup, das KI-gestützte Lösungen für die Entwicklung von Verpackungsprodukten entwickelt, hat in einer Series A-Finanzierungsrunde 14 Millionen Euro eingesammelt. Das frische Kapital will die Jungfirma für den weiteren Ausbau der proprietären KI-Plattform und Datenbasis verwenden. Ziel des Startups ist es, Unternehmen entlang der gesamten Verpackungswertschöpfungskette erfolgreichere Verpackungsprodukte zu bieten.

Founder waren zuvor bei Infarm tätig

Die Founder von one.five sind Martin Weber und Claire Hae-Min Gusko. Die beiden waren zuvor beim Indoor-Farming-Unicorn Infarm als CFO bzw. Head of Business Strategy tätig. Ihre Vision ist es, die Transformation der globalen Verpackungslieferkette durch KI-gesteuerte Innovationen zu beschleunigen. Mit seiner Plattform will one.five die Markteinführungszeit erheblich verkürzen.

„Zu viele Verpackungsprodukte scheitern, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen. Die neue Finanzierung ermöglicht es uns, unseren KI-gestützten Co-Pilot weiter auszubauen und unser erstes Plattformprodukt, den Product Market Fit Compass, zu skalieren, der speziell für Technologieanbieter wie Papierhersteller entwickelt wurde“, sagt Martin Weber.

Die aktuelle Finanzierungsrunde hat die Dr. Hans Riegel Holding angeführt. Auch beteiligt sind 212 NexT, Symbia VC, Btomorrow Ventures, KIMPA Impact, Zubi Capital. Ebenso an Bord sind die bestehenden Investoren Speedinvest, Planet A, Green Generation Fund, Climentum Capital, Revent und WEPA Ventures.

one.five will Verpackungsindustrie beschleunigen

Mit seiner Plattform will one.five bei Verpackungen alle erfolgskritischen Faktoren berücksichtigen. Diese reichen von der technischen Leistung und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bis hin zu Kostenzielen und der Akzeptanz durch die Verbraucher:innen am Point of Sale. Die Plattform übersetzt diese Faktoren in präzise, datengestützte Anforderungsprofile. Das soll dabei helfen, Produkte zu entwickeln, die von Anfang an marktreif sind.

„Die Verpackungsindustrie steht unter enormem Druck, schneller innovativ zu sein und gleichzeitig steigende regulatorische und Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen. In diesem Umfeld sind Materialtechnologien nur dann von Bedeutung, wenn sie über das Labor hinausgehen und Auswirkungen auf mehrere Branchen haben“, meint Caglar Urcan, General Partner von 212 NexT. „one.five kombiniert fundiertes Branchenwissen mit einem Plattformansatz, der Innovationen in Produkte umsetzt, die tatsächlich den Markt erreichen.“

Herzstück des Angebots von one.five ist der Product Market Fit Compass. Dieser ermöglicht es Papierherstellern, Beschichtungsherstellern und Verpackungsherstellern, ihre Produktportfolios anhand realer Markenanforderungen zu bewerten und zu beurteilen, welche Produkte die höchsten Chancen auf Markterfolg haben. Die Plattform definiert auch konkrete Entwicklungsziele, sodass Teams neue Produkte entwickeln können, die genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind.

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Startup will Plattform weiter ausbauen

„Unsere Plattform hilft Unternehmen, sich auf Lösungen zu konzentrieren, die einen klaren Weg zum Markt und zum Umsatz bieten“, erklärt Claire Hae-Min Gusko. „In frühen Pilotprojekten mit Papierherstellern haben wir gesehen, dass Kunden schneller mit Marken in Kontakt treten, Fehlentwicklungen reduzieren und die Markteinführungszeit erheblich verkürzen. In diesen Fällen erwarten wir innerhalb des ersten Jahres eine Kapitalrendite in Höhe des etwa fünffachen des investierten Kapitals. Genau diese Art von kommerzieller Wirkung möchten wir mit dieser Finanzierungsrunde skalieren.“

Im Jahr 2025 baute one.five die Marktpräsenz seiner drei alternativen Verpackungslösungen aus: Bluemorph, eine recycelbare Hochbarriere-Verpackungslösung für hohe Anforderungen an Frische und Schutz, Glassleaf, eine transparente, recycelbare Verpackung aus biobasierten Materialien, und Hazelsun, ein heißsiegelbares Papier aus landwirtschaftlichen Abfällen. Zu den Kunden der Jungfirma zählen Unternehmen wie BioSun, Starkraft, ein Geschäftsbereich der Zellstoff Pöls AG (Österreich), und Grünperga Papier (Deutschland).

Mit der neuen Finanzierung plant one.five, seine Plattform weiter auszubauen, zusätzliche proprietäre Daten durch Experimente und den Einsatz kommerzieller Materialien zu generieren und neue Kundengruppen zu erschließen. Spezielle Plattformprodukte für Markeninhaber sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 auf den Markt kommen.

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