Power On

Roboterhunde und organische PV: Technisches Museum und Verbund kooperieren

v. l. n. r.: Peter Aufreiter (TMW), Michael Moser (EOLOGIX-PING), Hannah Wundsam (AustrianStartups), Brigitte Bach (AIT Austrian Institute of Technology), Franz Zöchbauer (VERBUND X). © Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek
v. l. n. r.: Peter Aufreiter (TMW), Michael Moser (EOLOGIX-PING), Hannah Wundsam (AustrianStartups), Brigitte Bach (AIT Austrian Institute of Technology), Franz Zöchbauer (VERBUND X). © Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek
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Das Technische Museum Wien startet gemeinsam mit Verbund einen neuen Ausstellungszyklus des Innovation Corner. Unter dem Titel „Power On: Die Zukunft der Stromerzeugung“ präsentiert die Kooperation bis 31. August 2026 innovative Projekte aus dem Bereich der nachhaltigen Energieversorgung – von organischer Photovoltaik über Tauchroboter für Wasserkraftanlagen bis hin zu Roboterhunden zur Überwachung kritischer Infrastruktur.

„Was wäre passender als ein Energiestoß von Verbund?“, läutete TMW-Generaldirektor Peter Aufreiter die Eröffnung ein. Die neu ausgestellten Technologien hat der österreichische Stromkonzern selbst entwickelt oder durch Partnerschaften mit Startups gefördert. Die Ausstellung macht die große Bandbreite des Energiesektors spürbar: Darunter ein Sensorsystem für Windkraftanlagen, autonome Drohnen zur Überwachung von Energieinfrastruktur und digitale Zwillinge von Wasserkraftwerken. Besucher:innen erfahren, was organische Photovoltaik ist, wofür 3D-Drucker bei der Energieversorgung eingesetzt werden und wie Tauchroboter Wartungen in 300 Meter Tiefe ermöglichen.

Von Windkraft bis Tauchroboter

Das Grazer Startup Eologix-Ping hat eine Sensortechnologie entwickelt, die direkt am Rotorblatt von Windkraftanlagen verbaut wird und frühzeitig Eisbildung oder Schäden durch Blitzeinschläge erkennen soll. Das System reduziere riskante Klettereinsätze und minimiere Ausfallzeiten. Das Startup Heliatek setzt auf organische Photovoltaik: Hauchdünne, flexible Solarfolien sollen Milliarden Quadratmeter auf Dächern und Fassaden erschließen, die für klassische Solarmodule zu schwer wären. Die Folien ermöglichen vielfältige Anwendungen, beispielsweise als Hybridmodule an Windkraftanlagen.

Die Verbund Hydro Power GmbH fokussiert sich auf Waserkraft und stellt im Rahmen des Innovation Corner mehrere Projekte vor: Metall-3D-Druck im „digitalen Wasserkraftwerk“, um ältere Bauteile nachzubilden, die heute nicht mehr serienmäßig erhältlich sind. Dazu gesellen sich Tauchroboter, ausgestattet mit Kamera oder Imaging Sonar, die schwer zugängliche Stellen in 300 Meter tiefem Wasser ansteuern können und so Abnutzungen bei Wasserkraftanlagen entdecken.

Das Startup Meiser Solar Solutions macht mit modularen PV-Carports bereits versiegelte Flächen zu Stromerzeugern und schafft gleichzeitig Raum für Ladestationen. Autonome Drohnen von Globe Flight überwachen kritische Energieinfrastruktur rund um die Uhr aus der Luft, während der Roboterhund Zerberus am Boden Daten sammelt, um Unregelmäßigkeiten zeitnah festzustellen.

© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek
© Technisches Museum Wien/APA-Fotoservice/Heinz Tesarek

Energiewende als gesellschaftliche Aufgabe

„Die Energietransformation ist kein rein technisches Projekt, sondern ein gesellschaftliches“, erklärt Michael Strugl, CEO von Verbund. „Mit dem Innovation Corner zeigen wir, dass Innovation, Unternehmergeist und Kooperation entscheidende Schlüssel sind, um Akzeptanz zu schaffen und eine nachhaltige Energiezukunft möglich zu machen.“ Besonders wichtig sei dabei die Bildungsarbeit: „Denn nur wer versteht, kann Vertrauen entwickeln und Veränderung mittragen“, so Strugl weiter.

Auch Hannah Wundsam, Managing Director von AustrianStartups, will mehr auf die Jugend setzen: „Wir müssen an die Universitäten.“ Die ETH Zürich habe allein mehr Spin-offs als alle Hochschulen Österreichs zusammen.

Der Innovation Corner im Technischen Museum stellt im wechselnden Rhythmus neuartige Lösungsansätze, Projekte und erfolgversprechende Startups vor – nicht zuletzt, um Jugendliche von technologischer Innovation zu überzeugen und idealerweise den Forschungs- und Erfindungsdrang der nächsten Generation anzuregen. Das TMW wird gleichzeitig zur Plattform für Forschende und Gründer:innen, um sich einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Innovation Corner: Startups sind mittlerweile sogar ein Fall fürs Museum

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