Meilenstein

ToolSense: Wiener Scale-up verkündet Erreichen der Profitabilität

ToolSense Co-Founders. © ToolSense
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Das Wiener Unternehmen ToolSense hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatzanstieg von rund 40 Prozent abgeschlossen und dabei erstmals die Profitabilitätsschwelle erreicht. Die Plattform für digitales Maschinen-, Robotik- und Fuhrparkmanagement positioniert sich damit weiter als zentrale Lösung für Facility-Service- und Bauunternehmen. Das Unternehmen betont, dass die erreichte Profitabilität Stabilität und Flexibilität für die geplante internationale Expansion schaffe und die Entwicklung des sogenannten AI Fleet Managers vorantreibe.

Die Nutzerbasis hat sich im Jahresverlauf deutlich ausgeweitet. Mehr als 200 Unternehmen in über 20 Ländern setzen inzwischen auf die Plattform, darunter internationale Marktführer wie ISS, WISAG, die Dussmann Group, VINCI Construction, JLL und Max Bögl. Die Kennzahlen zur Plattformnutzung zeigen eine starke Dynamik: Sowohl die Zahl der verwalteten Anlagen als auch die erfassten Tickets und aktiven Nutzer haben sich mehr als verdoppelt. Täglich greifen tausende Anwender auf das System zu, um operative Abläufe in Reinigung und Bau zu steuern.

Plattform wird technisch und funktional ausgebaut

Im Jahr 2025 hat ToolSense die Plattform sowohl technisch als auch funktional weiterentwickelt. Neue Software-Module, vertiefte IoT-Integrationen und stärker automatisierte Workflows sollen Effizienz, Transparenz und Benutzerfreundlichkeit erhöhen. Nach Angaben des Unternehmens konzentrierten sich die Innovationen besonders auf die Bereiche IoT, Wartungsplanung und Automatisierung. Die Produktverantwortlichen erklären, dass man die beste Plattform für Asset- und Wartungsmanagement in den Zielbranchen entwickeln wolle.

Parallel dazu hat das Unternehmen die technische Basis umfassend verstärkt. Verbesserungen in Stabilität, Skalierbarkeit und Performance sollen einen zuverlässigen Betrieb auch bei hoher Last gewährleisten. Die Plattform verarbeitet nach Unternehmensangaben heute größere Datenmengen, reagiert schneller und bleibt stabil, wenn zehntausende Nutzer in vielen Ländern gleichzeitig damit arbeiten. Die technische Führung hebt hervor, dass diese Basis entscheidend für die langfristige Wachstums- und Produktvision sei.

Vision des autonomen Flottenmanagements und Marktpotenzial

Mit dem AI Fleet Manager verfolgt ToolSense das Ziel, den Betrieb von Maschinen, Geräten und Fahrzeugen mithilfe agentischer KI weitgehend zu automatisieren. Die Vision sieht vor, dass sich Anlagen selbst managen, Wartungen vorausschauend auslösen und operative Prozesse autonom steuern. Das Unternehmen will damit mehr als 50 Prozent der heute manuellen Tätigkeiten automatisieren. Allein in Europa gibt es nach eigenen Angaben über 100.000 Maschinen- und Fuhrparkmanager in der Bau- und Facility-Management-Branche. Das Marktpotenzial sei erheblich, da über 70 Prozent der Zielkunden weiterhin mit Excel, Telefon und Papier arbeiteten – in Europa betreffe dies mehr als 300.000 Unternehmen.

Für 2026 plant ToolSense die Zusammenarbeit mit internationalen Großkunden im Facility-Service-Bereich auszubauen und die Position in der Baubranche im DACH-Raum zu stärken. Produktseitig stehen tiefere IoT-Integrationen, zusätzliche Automatisierungen und neue Innovationen im IoT-basierten Wartungsmanagement im Fokus. Ab 2027 strebt das Unternehmen eine verstärkte Expansion in weitere europäische und internationale Märkte an. Die Unternehmensführung formuliert als Ziel, die weltweit führende Plattform für Facility Services und Bau zu werden und die Branche insgesamt effizienter sowie nachhaltiger zu gestalten.

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