Series-A-Finanzierung

Finst: Krypto-Plattform sichert sich 8 Millionen Euro, treibt Europa-Expansion voran

Julien Vallet, Mitgründer & CEO von Finst. © Finst
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Die niederländische Krypto-Plattform Finst hat sich eine Series-A-Finanzierung über acht Millionen Euro gesichert. Lead-Investor ist Endeit Capital, zudem beteiligen sich Bestandsinvestoren wie DEGIRO-Mitgründer Mark Fransen und Eelko van Kooten, einer der 500 reichsten Niederländer:innen.

Damit hat das 2023 gegründete Fintech insgesamt 15 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen ist operativ bereits profitabel und wickelt jährlich mehrere Milliarden Euro Handelsvolumen ab – bei knapp 100.000 verifizierten Nutzer:innen. Der Umsatz hat sich in weniger als drei Jahren vervierzehnfacht.

Finst startet in Deutschland

Der Fokus liegt nun auf der deutschen Marktpräsenz nach dem Launch im Dezember 2025. Deutschland ist laut BlackRock-Untersuchung mit 5,8 Millionen Krypto-Anleger:innen der größte und am stärksten wachsende Krypto-Markt Europas. Für 2026 wird ein Anstieg auf 7,5 Millionen prognostiziert. Bereits 2024 hatte Finst den BaFin-regulierten Wettbewerber Anycoin Direct übernommen und damit seine Expansionsstrategie untermauert.

Keine versteckten Kosten

Finst will radikale Kostentransparenz schaffen: Die Handelsgebühren liegen bei 0,15 Prozent pro Transaktion ohne zusätzliche Spreads oder versteckte Kosten. Das Unternehmen ist gemäß MiCAR (Markets in Crypto-Assets Regulation) lizenziert und damit in allen 27 EU-Staaten zugelassen.

CEO und Mitgründer Julien Vallet erklärt: „Unsere Mission war von Anfang an klar: Krypto-Investitionen sicherer, fairer und wesentlich transparenter zu machen. Mit der Series-A-Finanzierung wollen wir unser Angebot auf alle wichtigen europäischen Märkte ausweiten und die deutsche Marktpräsenz weiter ausbauen.“

Produktportfolio im Ausbau

Mit dem frischen Kapital plant Finst den Ausbau seines Produktportfolios: breitere Staking-Abdeckung mit marktführenden Renditen, erweiterte Auswahl an Vermögenswerten und neue Plattformfunktionen. Besonders das institutionelle Angebot soll vertieft werden: Finst entwickelt als lizenzierter Liquiditätsanbieter und Krypto-Verwahrer Lösungen für Finanzinstitute, Fintechs, Vermögensverwalter und Unternehmen, die digitale Assets regulierungskonform handeln und verwahren möchten.

Jonne de Leeuw, Partner bei Endeit Capital, ist überzeugt: „Finst hat in einem stark regulierten Markt außergewöhnliche Umsetzungsstärke und Produktinnovationen bewiesen. Ihr MiCAR-First-Ansatz und der Fokus auf Transparenz entsprechen genau unserer Überzeugung, dass Europa die nächste Phase des regulierten Wachstums im digitalen Finanzdienstleistungssektor anführen kann.“

Finst-CEO Vallet fügt hinzu: „Wir sind stolz darauf, Endeit als strategischen Investor begrüßen zu dürfen, der unsere Mission und Vision nachdrücklich unterstützt.“

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