Kinderfahrrad-Hersteller woom steigert Umsatz auf 149 Millionen Euro
Der österreichische Kinderfahrrad-Hersteller woom hat im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 149 Millionen Euro erzielt und damit signifikant schneller als der Gesamtmarkt zugelegt. Das Jungunternehmen verkaufte 390.000 Fahrräder sowie 140.000 Helme. Die Dynamik zeigt sich im Detail: Bereits im Juli erreichte woom die 100-Millionen-Euro-Marke – drei Monate früher als im Vorjahr. Die vorläufigen konsolidierten Zahlen weisen ein EBITDA von 4,1 Millionen Euro aus. Bis September übertraf das Volumen bereits den Gesamtumsatz von 2024.
Neue Produkte fanden schnell Anklang
„2025 war ein außergewöhnliches Jahr für woom und das aus gutem Grund: faszinierende Produkte und ein hochmotiviertes Team“, sagt CEO Bernd Hake. „Wir haben mehr Kindern als je zuvor die Freude am Fahrradfahren ermöglicht. Mit Innovationen wie dem woom WOW begleiten wir Kinder von ihren allerersten Momenten auf zwei Rädern“, so der CEO weiter.
Während der DACH-Raum mit einer Wachstumsrate von 41 Prozent das starke Fundament bildet, entwickelte sich das internationale Geschäft überproportional dynamisch. Nordeuropa legte um 101 Prozent zu, UK sogar um 120 Prozent. Die Benelux-Staaten steuerten ein Plus von 17 Prozent bei. Die woom GO Modellreihe, der READY Kinderhelm und das Allround-E-Bike woom EXPLORE e fanden laut dem Unternehmen schnell Anklang im Markt.
woom will Präsenz in den USA stärken
Mit der Premiere des woom WOW im Oktober 2025 betrat die Jungfirma eine neue Produktkategorie. Das selbst-balancierende Laufrad für Kleinkinder ab neun Monaten markiert den Einstieg in den Spielzeugmarkt. Innerhalb weniger Monate sammelten bereits über 15.000 Kinder ihre ersten Bewegungserfahrungen mit dem Laufrad. Das Modell ist in über 80 spezialisierten Babyfachgeschäften sowie in renommierten Department Stores wie dem Steffl in Wien oder dem KaDeWe in Berlin präsent.
Für 2026 plant woom strategisches Wachstum und weitere Produktinnovationen. Neben der Festigung der Marktführerschaft im DACH-Raum und dem Ausbau in UK, Benelux und Nordeuropa will das Jungunternehmen seine Präsenz auf dem US-Markt steigern. Produktseitig stehen neue Launches im Bereich der kindgerechten E-Mobilität sowie ein erweitertes Accessoires-Portfolio im Zentrum der Strategie.

