Straion: Linzer AI-Startup sammelt 1,1 Mio. Euro ein
Straion, ein Linzer AI-Startup, hat unter der Leitung von Marathon Venture Capital 1,1 Millionen Euro Startkapital gesammelt. Das Jungunternehmen hat es sich zum Ziel gemacht, anderen Unternehmen dabei zu helfen, KI-generierten Code zu liefern, dem sie tatsächlich vertrauen können. Zuvor hatte Straion bereits 280.000 Euro an Pre-Seed-Fördermitteln durch staatliche Zuschüsse und das AWS-Startup-Programm erhalten.
Straion macht KI-Coding-Agenten verlässlicher
Unternehmen verwenden zunehmend KI-Coding-Agenten wie Claude Code, GitHub Copilot und Cursor. Straion sieht hier jedoch einen Mangel an organisatorischem Kontext. KI-Codierungsagenten sollten eigentlich jede:n Entwickler:in um das Zehnfache schneller machen, aber viele Teams stellen fest, dass diese Systeme oft interne Standards ignorieren. Sie lernen aus verstreuten Dateien falsche Regeln und erfordern ständig manuelle Korrekturen.
Diesem Problem begegnet Straion mit einer zentralisierten, auf maschinellem Lernen basierenden Plattform für technische Standards. Sie analysiert jede Codierungsaufgabe in Echtzeit, wählt nur die relevanten Regeln aus und validiert den Plan der KI, bevor die Umsetzung beginnt. Das bedeutet, dass Verstöße bereits in der Planungsphase und nicht erst während der Codeüberprüfung zum Vorschein kommen. Die Einrichtung dauere nur etwa fünf Minuten. Die Plattform verspricht vollständige DSGVO-Konformität.
„Bauen fehlende Kontextebene“
„KI-Coding-Agenten sind unglaublich schnell — aber laufen oft in die falsche Richtung“, sagt Katrin Freihofner, Co-Founderin von Straion. „Unternehmen sollten ihre KI weder ständig beaufsichtigen noch hinterher im Code-Review aufräumen müssen. Mit dieser Finanzierung bauen wir die fehlende Kontextebene, die KI von Anfang an den richtigen organisatorischen Rahmen gibt — damit Teams echte Produktivitätsgewinne erzielen können.“
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