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MC² Finance: Christoph Richter macht jetzt aus DeFi Wettbewerbe

Marine Popoff und Christoph Richter von MC² Finance. © MC² Finance
Marine Popoff und Christoph Richter von MC² Finance. © MC² Finance

Er war mit Zoomsquare vor vielen Jahren im PropTech-Bereich unterwegs, machte dann zwischenzeitlich in Sachen CBD-Hautpflege, und ist schließlich bei Krypto-Investments gelandet: Christoph Richter aus Wien hat mit seiner Mitgründerin Marine Popoff mit Wurzeln in Italien und Frankreich ins „Crypto Valley“ in Zug in der Schweiz zurückgezogen, um dort MC² Finance aus der Taufe zu heben. Jetzt gibt er erstmals Einblicke, an was der Seriengründer da baut.

Als Schweizer AG aufgesetzt, ermöglicht MC² Finance seinen Nutzer:innen die schnelle Erstellung von regulierten Digital Asset Portfolios. So wie Finanzgrößen etwa ETFs oder Index-Fonds aus den Aktien vin Unternehmen zusammenstellen, sollen MC² Finance-User eben Portfolios aus unterschiedlichen Krypto-Assets mit wenigen Klicks zusammenstellen können, und dann den Portfolios anderer ähnlich wie bei eToro oder Wikifolio folgen können. Die Krypto-Assets bleibe dabei in der Selbstverwahrung der User.

So sollen Krypto-Investor:innen ihren Token-Strategien mit anderen teilen können, und das Ganze soll schließlich sogar zu einem Wettbewerb werden: In Ranglisten kann man einsehen, welche Investment-Strategie am besten performt. Da legt man sich eine so genannte „Strategy Wallet“ an und stattet sie über dezentralisierte Exchanges (DEXes) mit Krypto-Assets aus. Unterstützt werden aktuell Binance Smart Chain (BSC/BNB) und Ethereum. Weitere Chains wie Polygon, Base, Arbitrum oder Optimism sollen folgen.

© MC² Finance
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Krypto-Wettbewerbe sollen Massen begeistern

„Wenn du als Trader oder Fund Manager deine Strategie mit Investoren teilen willst, bleiben dir zwei Möglichkeiten: Erstens einen traditionellen Fonds gründen. Das bedeutet Monate an Arbeit, Lizenzen und mehr als 100.ooo Euro an Investment, bevor du überhaupt Geld einsammeln kannst.  Oder zweitens einen Crypto-based Vault verwenden, der dann quasi Non-Compliant ist und den Investoren sehr wenig Sicherheit bietet“, sagt Richter. „Wir bauen eine dritte Variante, die die Qualität, das Risikomanagement und die regulatorischen Strukturen eines traditionellen Fonds mit der Geschwindigkeit, Flexibilität und Möglichkeiten eines DeFi-Vaults vereint.“ Die Digitaler Asset-basierten Portfolio würden allen MiCA-Regularien entsprechen und könnten in Minuten eröffnet werden.

Richter und Popoff haben für ihr neues Startup, das als Schweizer AG aufgesetzt ist, bereits prominente Unterstützer erhalten, und zwar den großen asiatischen Krypto-Player Animoca Brands sowie Schweizer Fintech-Accelerator Tenity, hinter dem unter anderem die Schweizer Großbank UBS steht.

Um das Produkt nun in die breite Masse der Krypto-Enthusiast:innne zu bringen, verfolgt MC² Finance folgende Strategie: Die Investment-Wettbewerbe sollen auf anderen Plattformen stattfinden, die das Angebot via White-Label-Lösung bei sich integrieren können. Einer der ersten Partner ist das in der Branche bekannte Online-Medium Cointelegraph. Fruchtet der Plan, MC² Finance bekannter zu machen, können Richter und Popoff den Ausbau weiter verfolgen. Einer der nächsten Stop ist natürlich – der Launch eines eigenen Tokens.

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