Expansion

Bolt: Weitere 628 Millionen Euro für den europäischen Uber-Rivalen

Markus Villig, CEO of Bolt. ©Bolt
Markus Villig, CEO of Bolt. ©Bolt

Bolt wächst weiter: Der Uber-Konkurrent konnte abermals 628 Millionen Euro – oder 709 Millionen US-Dollar – einsammeln. Damit liegt die Bewertung der estnischen Firma mittlerweile bei 7,4 Milliarden Euro. Mit dem Geld soll expandiert werden: Einerseits sollen neue Regionen, Kunden und Partner gewonnen, andererseits auch neue Geschäftsfelder weiter ausgebaut werden. So dürfte Bolt bald in deutlich mehr Städten als bislang Lebensmittel ausliefern.

„Alle unsere Geschäftsbereiche wachsen“, sagte Gründer und CEO Markus Villig diese Woche gegenüber Techcrunch. Selbst der älteste Geschäftsbereich, Ride Hailing, würde „zweistellig wachsen“, während die neueren, kleineren Geschäftsbereiche noch schneller expandieren. „Der Trend des letzten Jahres ist, dass private Autos eine schlechte Sache sind und die Menschen zunehmend andere Formen der Mobilität nutzen wollen“. Bolt wolle auch darum mit mehr Stadtverwaltungen zusammenzuarbeiten, um die eigenen Dienste als Teil der städtischen Transportstrategien auszubauen.

Bolt: Der europäische Uber-Rivale holt weitere 600 Millionen Euro an Bord

Zweite große Investmentrunde in sechs Monaten

Sequoia Capital, Fidelity Management und Research Company LLC leiteten die Finanzierungsrunde, an der sich auch Whale Rock, Owl Rock (eine Abteilung von Blue Owl), D1, G Squared, Tekne, Ghisallo und andere, nicht näher genannte Geldgeber beteiligten. Erst vor etwa vier Monaten nahm Bolt in einer Series E rund 600 Millionen Euro auf (wir berichteten). Bolt hat inzwischen mehr als 100 Millionen Kunden in 45 Ländern und über 400 Städten. Im August 2021, als das Unternehmen die letzte Finanzierungsrunde ankündigte, zählte es etwa 75 Millionen Kunden.

Bolt plant „Super-App“

Künftig sollen es noch mehr werden, weshalb etwa auch „Bolt Market“ im Fokus steht. Der Lieferdienst soll Uber Eats Konkurrenz machen, ist derzeit aber nur an einigen wenigen Standorten verfügbar. Das soll sich künftig ändern, geplant sein soll eine Art „Super-App“ – also eine Anwendung, die verschiedene Dienstleistungen unter einen Hut bringt. Dieser Diversifizierungsansatz, der nicht nur Autos, sondern auch Motorroller, Kurierdienste und schon bald eben auch (mehr) Essenslieferdienste umfasst, ist Teil der Skalierungsstrategie des Unternehmens. Das Angebot mehrerer Dienste in einer einzigen App soll Bolt helfen, neue Kunden zu gewinnen.

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