Smart Contracts

Cardano: ADA-Token wächst in Erwartung wichtiger Blockchain-Upgrades

ADA-Token von Cardano (Symbolbild). © Michael Förtsch on Unsplash
ADA-Token von Cardano (Symbolbild). © Michael Förtsch on Unsplash

Länger war es ziemlich ruhig um einen der größten Ethereum-Herausforderer, doch jetzt meldet sich Cardano mit stakren Preiszuwächsen zurück: Während der restliche Krypto-Markt sich eher langsam von den Verlusten der letzten Wochen erholt, schießt der Preis des ADA-Token aktuell in unerwartete Höhen. ADA liegt aktuell bei etwa 60 Cent – das sind Zugewinne von deutlich mehr als 25 Prozent in den vergangenen Stunden.

Damit konnte Cardano bei der Marktkapitalisierung nunmehr auch den alten XRP-Token hinter sich lassen und ist nun das mit Abstand stärkste Proof-of-Stake-Netzwerk. Der Grund für den starken Anstieg des nativen Tokens der Cardano-Blockchain sind wohl eine Reihe von Neuerungen, die auf das Netzwerk zukommen. Nachdem 2021 die dritte Entwicklungsphase namens „Goguen“ angegangen wurde, die Smart Contracts (und damit unter anderem NFTs) für Cardano brachte, geht es nun 2022 in Richtung Phase 4 – Basho.

Beim Basho-Upgrade, das in mehreren Etappen passieren soll, geht es in erster Linie um das Thema Skalierung. Durch die Einführung von Sidechains soll die Zahl möglicher Transaktionen deutlich erhöht werden. Das ist generell ein Weg, die einige andere Proof of Stake-Netzwerke (Ethereum mit den Shardchains, Polkadot mit den Parachains) ebenfalls beschreiten. Sie schaffen die Grundlage, dass Applikationen mit hoher Nutzungslast laufen können, und die Transaktionen trotzdem bezahlbar bleiben.

Cardano: Was die drittgrößte Blockchain besser als Bitcoin und Ethereum machen will

Vasil Hard Fork kommt im Juni

Im Juni wird nun der so genannte Vasil Hard Fork Combinator Event (HFC) erwartet. „Vasil“ wird eine Reihe so genannter CIPs (Cardano Improvement Proposals) mit sich bringen (darunter CIP-31 (Reference Input), CIP-32 (Inline Datum), CIP-33 (Reference Script) und CIP-40 (Collateral Output)), und vor allem die Layer-2-Lösung „Hydra“ einführen. Hydra soll die Möglichkeit von einer Million Transaktionen pro Sekunde schaffen.

Während andere PoS-Netzwerke bereits einigen Betrieb in Sachen DeFi oder NFTs vorweisen können, hinkt Cardano etwas hinten nach. Die Herangehensweise der Entwickler:innen ist dabei aber, immer als im an den Wissenschaftsbetrieb angelehnten Peer-Review-Verfahren zu testen, bevor Neuerungen eingeführt werden. Deswegen ist die Entwicklung langsamer. Allerdings muss auch Cardano aufs Gas steigen, da der Wechsel von Ethereum von Proof of Work zu Proof of Satke für den August erwartet wird – und das wird viel Aufmerksamkeit der Blockchain-Entwickler:innen auf Ethereum lenken.

Doch auch bei Cardano ist man darum bemüht, die Aufmerksamkeit der Developer zu fesseln. Dazu dienen sollen einige prominente Auftritte auf Konferenzen.

Solana vs. Cardano vs. Ethereum vs. Polkadot vs. Terra

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