Q2 2015

Google: Umsatz und Gewinn wachsen dank Mobile und YouTube, Klickpreis sinkt weiter

Googles Geschäft ruht auf solidem Fundament. © Jakob Steinschaden
Googles Geschäft ruht auf solidem Fundament. © Jakob Steinschaden

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Der führende Internetkonzern Google aus Mountain View, Kalifornien, zeigt weiter eine starke Performance. Wie die neuen Quartalszahlen (Q2 2015) zeigen, konnte Google das zweitbeste Ergebnis in seiner Firmengeschichte einfahren. Hier einige Kernzahlen:

  • Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 17,3 Mrd. US-Dollar gewachsen
  • Der Betriebsgewinn ist um 13 Prozent auf 4,8 Mrd. US-Dollar gewachsen
  • Der Reingewinn ist um 17 Prozent auf 3,9 Mrd. US-Dollar gewachsen
  • Nach wie vor verdient Google etwa 90 Prozent seines Geldes mit Online-Werbung
  • Der Klickpreis ist weiter gesunken, doch durch den weiter steigenden Werbedruck kann Google mehr verdienen

Mobile wächst (natürlich)

Wie die gesamte Branche spürt auch Google das rasante Wachstum von Mobile, immerhin treibt man mit Android das Thema selbst stark voran. In zehn Ländern, darunter den USA und Japan, kommen inzwischen mehr Suchanfragen von Mobile als von Desktop. Die Mobile-Nutzung ersetzt dabei derzeit aber noch nicht Desktop, sondern ist eher ergänzend – die Zugriffe von stationären Computern sind laut Google-Vertretern stabil.

Für Googles Werbegeschäft bedeutet Mobile einen Wandel, weil Apps sehr wichtig geworden sind – und diese beworben werden wollen. Google hat in seinem Index bereits rund 50 Milliarden Links zu Apps gespeichert. Jede vierte Abfrage eines eingeloggten Android-Nutzers zeigt bereits mindestens einen solchen App-Link an.

YouTube als Umsatztreiber

Wichtig für Google ist natürlich auch die Tochter YouTube, die monatlich mehr als eine Milliarde Besucher hat. Laut Googles Chief Business Officer Omid Kordestani soll YouTube in den USA mehr 18-49-Jährige erreichen als der stärkste Kabel-TV-Sender. Mehr als 50 Prozent des Traffics kommt via Mobile, und die durchschnittliche YouTube-Sitzung soll auf Mobile bei mehr als 40 Minuten liegen – Zeit genug, um dem User den einen oder anderen Pre-roll-Werbespot zu zeigen. Bei den YouTube-Umsatzzahlen hält sich der Konzern immer sehr bedeckt, nur so viel. Im Vergleich zum Vorjahr werben heuer 40 Prozent mehr Unternehmen, die im Schnitt 60 Prozent mehr für YouTube-Werbung ausgeben als im Vorjahr.

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