Finanzierungsrunde

Innerspace: Tiroler VR-Startup erhält 5,7 Millionen Euro

Das Innerspace-Gründungsteam © Innerspace
Das Innerspace-Gründungsteam © Innerspace

Das Innsbrucker VR-Startup Innerspace hat in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet. Nach mehreren Finanzierungen konnte das Jungunternehmen 2022 eine Verdreifachung seines Umsatzes vorweisen (wir berichteten). Nun sammelt die Jungfirma, die mit Hilfe von Software und Virtual Reality (VR) die Pharmaindustrie unterstützt, eine Summe von 5,7 Millionen Euro ein. Das frische Kapital will Innerspace in die weitere US-Expansion stecken.

Innerspace: Tiroler VR-Unternehmen verdreifachte 2022 den Umsatz

Innerspace unterstützt Risikominimierung in Pharma-Branche

Bereits im Juli investierte US-Investor Riverside in das Tiroler Unternehmen. Wenige Tage vor dem Jahreswechsel finalisierte Innerspace mit dem neuen Leadinvestor Matterwave Ventures die aktuelle Seed-Runde. Die bestehenden drei Investoren MAD Ventures, aws Gründungsfonds und High-Tech Gründerfonds investierten ebenfalls wieder. Innerspace legt seinen Fokus auf die Risikobewertung und effektive Schulung des Reinraumpersonals führender Pharmaunternehmen. Dazu gehören unter anderem VR-Simulationen, die Fehler in pharmazeutischen Prozessen minimieren sollen.

„Das große Interesse der Investoren bestärkt uns natürlich, auf einem erfolgreichen Weg zu sein. Digitale Zwillinge für Prozessdesign und Training sind für kritische Herstellungsprozesse essenziell. Wir zählen bereits mehrere der größten Pharmaunternehmen weltweit zu unseren Kunden und werden sowohl Umsatz als auch Anzahl der Kunden in den kommenden Jahren vervielfachen“, sagt Walter Ischia, CFO von Innerspace.

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Jungfirma will künftig stärker auf US-Markt setzen

Benedikt Kronberger, Partner bei Matterwave Ventures ergänzt: „Innerspace ermöglicht seinen Kunden, Qualitätsprobleme zu vermeiden und produktionsinhärente Kontaminationsrisiken zu minimieren. Wir waren beeindruckt von der angesammelten Expertise des Teams in einer der höchstregulierten Industrien überhaupt. Die Technologie ermöglicht signifikante Prozessverbesserungen und damit einhergehend einen sehr substanziellen Kundennutzen.“

Mit dem frischen Kapital will Innerspace seine Marktpräsenz international ausbauen und seine „Frame-by-Frame“ Technologie weiterentwickeln. Das Tiroler Unternehmen setzt in Zukunft noch stärker auf den US-Markt.

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Schulungs-Kooperation mit Parenteral Drug Association

Das Unternehmen hat nun auch eine wichtige Partnerschaft gestartet. Die global agierende „Parenteral Drug Association“ (PDA), die mehr als 10.500 Mitglieder hat, und Innerspace gaben eine langfristige strategische Kooperation zur Entwicklung von weltweit anerkannten PDA-Schulungskursen bekannt. Diese Kooperation beinhaltet den Einsatz der Technologie der Jungfirma, also VR-Simulatoren mit Frame-by-Frame-Risikoprofilerstellungsfunktionen in den Standardtrainings der PDA. Ziel dieser Partnerschaft ist es, global eine Reihe von Trainingskursen für Fachleute in der pharmazeutischen und biopharmazeutischen Industrie anzubieten.

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