Expansion

Lieferdienst Flink plant nach Riesen-Investment den Start in Wien

Lieferdienst Flink
© Flink

Man fühlt sich ein wenig an das Jahr 2018 erinnert, als der Reihe nach zahlreiche E-Scooter-Startups in Wien launchten. Jetzt, 2021, ist das Jahr der Blitz-Lieferdienste. Nachdem in Wien bereits Lieferdienst Jokr mit seinen Dark Stores und Fahrradboten in 15 Minuten Lebensmittel zustellt, haben sich auch die beiden rivalisierenden deutschen Startups Gorillas und Flink angekündigt.

Gorillas plant bereits seit Mai den Start in der österreichische Hauptstadt, wurde zwischenzeitlich aber wohl durch intensive und durchwachsene Investorenverhandlungen (mehr dazu hier) und Problemen mit Boten und Anrainern aufgehalten. Nun prescht der Hauptkonkurrent Flink, der gerade erst eine Investmentrunde von 600 Millionen Dollar durch DoorDash aus den USA erhalten hat, vor.

Die ersten Bezirke am Plan

So soll der Marktstart in Wien bevorstehen, es gibt bereits eine Karte, auf der das erste Liefergebiet eingezeichnet ist. So will Flink, das derzeit in etwa 35 deutschen Städten tätig ist, offenbar zuerst in den Bezirken 1, 4, 5, 6, 7 und 10 ausliefern. Neben Wien sind Stellenausschreibungen zufolge auch Starts in den Niederlanden oder Frankreich geplant.

Wien

In Wien wird von Flink bereits ein Filialleiter gesucht, der sich um Recruiting, Lager-Management, Store-Management, Personal- und Ressourcen-Planung kümmern soll und mehrjährige Erfahrung im Bereich Handel/Gastronomie/Lieferdienst mitbringen soll. Das skizzierte Liefergebiet könnte wohl von ein oder zwei Standorten aus mit Fahrradboten innerhalb der versprochenen zehn Minuten Lieferzeit versorgt werden.

REWE als Verbündeter

Das Interessante an Flink aus österreichischer Perspektive ist, dass sich das Startup mit dem Supermarkt-Riesen REWE einen mächtigen Verbündeten geangelt hat. Die Gründer Oliver Merkel (Ex -Bain), Christoph Cordes (ExHome24) und Julian Dames (Ex-Foodora) haben damit einen Vorteil vor Rivalen, weil sie Zugriff auf das Beschaffungsnetz des nach Edeka zweitgrößten deutschen Lebensmittelhändlers bekommen. REWE ist in Österreich mit Billa und Bipa stark mit Standorten vertreten – das könnte auch Flink einmal zugute kommen.

Flink ist von DoorDash, dem US-Marktführer bei Essenslieferdiensten, im Zuge einer neuen Investmentrunde von 600 Millionen Dollar mit 1,8 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Dollar) bewertet worden. In Wien muss sich der Online-Lieferdienst von Billa mittlerweile auch ein Rennen mit dem neuen Mitbewerber gurkerl.at liefern. Mit Flink als Partner könnte sich REWE in Österreich durchaus verstärken.

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