Series D

Logistik-Startup: Forto gibt 250-Millionen-US-Dollar-Finanzierungsrunde bekannt

Michael Wax, CEO und Erik Muttersbach, CTO von Forto. © Forto
Michael Wax, CEO und Erik Muttersbach, CTO von Forto. © Forto

Forto, ein Anbieter digitalisierter Speditions- und Supply-Chain-Lösungen, sammelt 250 Millionen US-Dollar in einer von Disruptive geleiteten Serie-D-Finanzierungsrunde ein. An der Runde haben laut der Pressemeldung des Unternehmens auch bestehende Investoren teilgenommen, darunter der Softbank Vision Fund 2, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde steige die Unternehmensbewertung auf 2,1 Milliarden US-Dollar.

Forto will Kundenangebot weiter ausbauen

Mit dem frischen Kapital soll „vor allem den Ausbau des Kundenangebots auf globaler Ebene“ vorangetrieben werden, erklärt CEO Michael Wax: „Wir sind uns bewusst, dass diese Zeiten aktuell für viele unserer Kunden außergewöhnlich herausfordernd sind. Während unser Business gegenüber unserer vorherigen Runde im Juni 2021 nach wie vor gut finanziert ist, können wir mit dieser pre-emptive Finanzierungsrunde die Umsetzung
unserer bestehenden Strategie im Sinne unserer Kunden beschleunigen. Damit können wir unser Kundenangebot weiter ausbauen, unsere Kunden in neuen Märkten mit unserer Technologieplattform unterstützen und je nach Bedarf auf Möglichkeiten reagieren.“

Die jetzige Finanzierungsrunde erfolgt nur acht Monate nach der letzten Bekanntgabe (Juni 2021, Anm.) der Finanzierungsrunde in Höhe von  240 Millionen US-Dollar unter damaliger Leitung des Softbank Vision Fund 2. Insgesamt belaufe sich die Gesamtinvestition in Forto auf nun über 600 Millionen US-Dollar.

„Klügere Entscheidungen“ für Kund:innen

Forto will die eigene digitale Plattform nutzen, um Interaktionen zu vereinfachen, Reibungsverluste bei Prozessen zu beseitigen und die Transparenz in der gesamten Lieferkette zu erhöhen. Kund:innen sollen so „dazu befähigt werden, klügere Entscheidungen zu treffen“ – was sie wiederum in die Lage versetzen soll, „bessere“ Geschäftsentscheidungen zu treffen. In einem nächsten Schritt will man wachsen, geplant ist, die Expertise in Technologie und Logistik, „insbesondere im Führungsteam“, weiter auszubauen. Langfristig will Forto „eine hochtransparente, reibungslose und nachhaltige digitale Lieferkette“ schaffen. Derzeit sollen rund 2.500 Kund:innen auf Forto setzen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin und beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien.

Bei Disruptive, Leiter der aktuellen Runde, zeigt man sich zufrieden: „Die letzten Jahre haben erhebliche Herausforderungen und weit verbreitete Unsicherheiten rund um den globalen Handel mit sich gebracht. Sie haben deutlich die Notwendigkeit für mehr Transparenz und Kontrolle in der gesamten Lieferkette und für die transformativen Lösungen von Forto gezeigt“, meint Alex Davis, CEO von Disruptive. „Forto hat ein erhebliches Potenzial, echte Veränderung voranzutreiben und die globale Logistik für Kunden aus allen Branchen zu verbessern.“

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