Künstliche Intelligenz

Qualcomm: Neuer Mixed-Reality-Chip könnte Apple die Stirn bieten

© Qualcomm
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Auf der CES 2024 in Las Vegas hat Qualcomm seine geräteinterne KI für den Snapdragon XR2+ Gen 2 Chip für Virtual- und Mixed-Reality-Headsets vorgestellt. Samsung und Google werden den Snapdragon XR2+ Gen 2 in ihren geplanten Virtual-Reality-Angeboten verwenden, die unter Android laufen und möglicherweise mit der Vision Pro von Apple konkurrieren werden, berichtet TechRepublic.

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Qualcomm verspricht deutlich höhere Leistung mit neuem Snapdragon-Chip

Während einer Keynote am Mittwoch sprach Cristiano Amon, Präsident und CEO von Qualcomm, über Anwendungsfälle für Virtual Reality in Unternehmen, einschließlich der Bereitstellung digitaler Umgebungen für Schulungen. Der Snapdragon XR2+ Gen 2 soll eine um 15 Prozent höhere GPU-Frequenz und eine um 20 Prozent höhere CPU-Frequenz im Vergleich zum Snapdragon XR2 Gen 2 haben. Das hilft dem neuen Chip dabei, flüssigere „raumgroße Bildschirme, lebensgroße Overlays und virtuelle Desktops“ zu liefern, sagte Hugo Swart, Vice President und General Manager of XR von Qualcomm, in einer Pressemitteilung.

„Unsere Aufgabe war es, eine Computing-Engine zu entwickeln, mit der diese Technologie (KI) flächendeckend eingesetzt werden kann“, sagte Amon auf der CES-Keynote von Qualcomm. „Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem diese (KI-)Fähigkeiten in den Prozessoren und Halbleitern verfügbar werden. Der nächste Schritt besteht darin, diese Anwendungsfälle und Anwendungen zu entwickeln.“ Für Unternehmen und Mitarbeiter:innen bedeute das effizientere virtuelle Desktops, virtuelle Meetings und virtuelle Demonstrationen.

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Partnerschaft mit Bosch für neuen Systemchip in vernetzten Autos

Während seiner Keynote ging Amon auf die Geschichte von Qualcomm im Bereich der Mobiltelefone ein. AI-Chips stellen eine Weiterentwicklung der Mobilgerätetechnologie dar, sagte er, aber er geht nicht davon aus, dass KI-gestützte Geräte die heutigen Telefone ersetzen werden. Vielmehr soll KI Telefone erweitern. Zum Beispiel, so Amon, könnte eine Person einen generativen KI-Assistenten bitten, einen Uber zu rufen. Anstatt die Uber-App auf dem Telefon zu verwenden, könnte der generative AI-Assistent eine direkte Verbindung zu Uber über die Cloud herstellen.

Qualcomm hat auf der CES auch eine Ankündigung zum Thema Vernetzung von Autos gemacht, berichtet das Handelsblatt. Gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Bosch hat der Halbleiterkonzern Qualcomm einen Systemchip vorgestellt, der im zentralen Bordcomputer erstmals die wichtigsten Funktionen vereinen soll. Bislang steuern in vernetzten Fahrzeugen unterschiedliche Schaltkreisläufe, wie man einen Spurwechsel sicher ausführt oder dass bei einer Fahrt auf der Autobahn die gewünschte Lieblingsmusik läuft. Das System von Bosch und Qualcomm soll die Technik dafür auf einem einzigen sogenannten System-on-Chip zusammenbringen.

Der Chip soll Platz und angesichts der knappen Versorgungslage bei Prozessoren auch Geld sparen. „Wir möchten die Komplexität der Elektroniksysteme im Auto verringern und diese gleichzeitig so sicher wie möglich machen“, sagte Bosch-Mobility-Chef Markus Heyn. Qualcomm sei dabei der erste Partner von Bosch für dieses System, andere Chiphersteller würden vermutlich in naher Zukunft ähnliche Lösungen anbieten. Man sei daran interessiert, mit allen passenden Chipherstellern zusammenzuarbeiten, erklärte Rückert.

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