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Uniswap: Dezentrale Exchange wird von US-Börsenaufsicht untersucht

© Uniswap
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Mit 15 Milliarden Euro liegt die Marktkapitalisierung von Uniswap mittlerweile in der Größenordnung namhafter europäischer Banken oder großer, internationaler Börsen. Das hat jetzt die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan gerufen, die das Unternehmen hinter dem begehrten UNI-Token, Uniswap Labs, aufs Korn nimmt. Das berichtet aktuell das Wall Street Journal.

Uniswap ist bekannt und beliebt geworden, weil es das Grundprinzip der Blockchain – also die Dezentralisierung – in das Exchange-Geschäft gebracht hat und somit einen Gegenpol zentralisierter Krypto-Börsen wie Binance, Huobi oder Kraken darstellt. Doch wie dezentral ist Uniswap wirklich, und welche Rolle nimmt Uniswap Labs aus New York rund um Gründer Hayden Adams dabei ein?

DeFi-Trend lässt das Volumen an dezentralisierten Exchanges wachsen

Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden

Gegenstand der Untersuchung der mächtigen SEC ist unter anderem, wie Investoren Uniswap benutzen und wie Uniswap vermarktet wird. Der Ausgang der Sache ist ungewiss – jedenfalls steht fest, dass sich die SEC in den vergangenen Monaten und Jahren verstärkt um Krypto-Projekte und -Unternehmen gekümmert hat – mit riesigen Strafen für Firmen wie BitConnect, Block.one oder Poloniex sowie Klagen gegen Ripple.

„Wir verpflichten uns, die für unsere Branche geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhalten und den Aufsichtsbehörden Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie bei ihren Untersuchungen unterstützen“, heißt es aktuell seitens Uniswap Labs zu dem Thema. Die große Frage ist nun, ob das Unternehmen überhaupt für Vorgänge auf der dezentralen Plattform verantwortlich gemacht werden kann und ob es ein Intermediär ähnlich einem Betreiber einer klassischen Börse ist.

„Das Uniswap-Protokoll wird von einer dezentralen Gemeinschaft von UNI-Token-Inhabern und ihren Delegierten verwaltet, die Upgrades für das Protokoll vorschlagen und darüber abstimmen“, heißt es auf der Webseite. Auch wenn sich Uniswap sehr zurück hält, auf die Rechte bei der Verwendung des Markennamens pocht das Unternehmen schon. Angesichts des rasanten Anstiegs des UNI-Tokens ist es eine spannende Frage, wie die Firma indirekt von der Markenbekanntheit und von den Tokens profitiert – und damit auch die Investoren Andreessen Horowitz, Paradigm Venture Capital, Union Square Ventures und ParaFi.

Decentralized Finance: DeFi-Markt leidet unter Einbrüchen bei Krypto-Assets

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