E-Autos

Volkswagen erreicht wichtigen Durchbruch bei Feststoffbatterien

Feststoffbatterie von Volkswagen-Partner Quantumscape © Quantumscape
Feststoffbatterie von Volkswagen-Partner Quantumscape © Quantumscape

Feststoffbatterien sind für viele Autokonzerne eine künftig möglicherweise bessere Lösung in E-Fahrzeugen als die klassischen Lithium-Ionen-Batterien. Feststoffbatterien gelten als deutlich kompakter und sollen die Reichweite erhöhen, die Ladezeiten verkürzen und außerdem sicherer sein als gewöhnliche Lösungen. Viele Hersteller arbeiten derzeit daran, diese Energiespeicher in den Mainstream zu bringen, beispielsweise Toyota (wir berichteten). Nun hat auch Volkswagen auf diesem Gebiet laut Handelsblatt einen Durchbruch erzielt.

Toyota kann bald Feststoffbatterien so schnell bauen wie Lithium-Akkus

Feststoffzelle besteht wichtigen Marktreife-Test

Volkswagen hat nach eigenen Angaben kürzlich einen erfolgreichen Test durchgeführt, der den Konzern der Serienfertigung von Feststoffzellen näher bringt. Zusammen mit ihrem US-Partner Quantumscape haben die Wolfsburger vor Kurzem eine wichtige Überprüfung für die Marktreife eines neuen Superakkus bestanden. Demnach schaffte ein Prototyp der beiden Firmen mehr als 1.000 Ladezyklen, was zusammengezählt einer Lebensdauer von etwa 500.000 gefahrenen Kilometern entspricht.

Auch nach dem Test wies die Zelle immer noch gut 95 Prozent ihrer ursprünglichen Speicherkapazität auf. Das bedeutet: Trotz der vielen Auf- und Entladevorgänge alterte der Akku kaum. Bislang ist genau das bei vielen Elektroautos ein Problem. Innerhalb der Batterie helfen Elektrolyte, die elektrisch geladene Teilchen leiten, letztlich dabei, den E-Motor eines Autos anzutreiben. Diese Elektrolyte sind in der neuen Akku-Generation nicht flüssig, sondern fest und in Schichten übereinander angeordnet.

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Volkswagen will Produktion im Jahr 2025 starten

Schon im Jahr 2025 hält VW es für möglich, die Feststoffbatterien in größerer Stückzahl herzustellen. VW hat große Pläne im Bereich der Feststoffzellen. Der Konzern baut aktuell die erste eigene Zellfabrik in Salzgitter, die 2025 die Produktion starten soll. Insgesamt will man sechs Batteriezellfertigungen in Europa aufbauen, weitere Fertigungskapazitäten könnten in Nordamerika entstehen. In bis zu 80 Prozent aller Konzernmodelle sollen die Feststoffbatterien in Zukunft zum Einsatz kommen. Sie sollen die Batteriekosten um bis zu 50 Prozent reduzieren.

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