Fintech

Was die Bitpanda-Integration in „Mein ELBA“-App der Raiffeisen bringt – und was nicht

Michael Höllerer, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, und Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO Bitpanda Technology Solutions. © Raiffeisen NÖ-Wien
Michael Höllerer, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, und Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO Bitpanda Technology Solutions. © Raiffeisen NÖ-Wien

Schon im vergangenen Jahr groß angekündigt, ist heute die Integration der White-Label-Lösung der Bitpanda Technology Solutions in die Banking-App der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien gestartet. Das bedeutet: Nutzer:innen der „Mein ELBA“-App können ab sofort in Kryptowährungen, Edelmetalle und andere Asset-Klassen investieren. Nachdem Bitpanda seine SaaS-Lösung bereits etwa bei N26, Lydia, Plum und Hype integrierte, ist die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien die erste traditionelle Bank, die das tut. Investiert werden kann ab einem Euro.

Man habe die Trading-Lösung in nur zehn Monaten integriert, heißt es dazu seitens Bitpanda. „Die Integration in die ‚Mein ELBA‘-App ermöglicht es Kund:innen der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, direkt von ihrem Konto zu investieren“, so Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO Bitpanda Technology Solutions. „Zu einem Banking-Erlebnis am Puls der Zeit gehören neben der persönlichen Beratung in den Filialen auch digitale Lösungen. Mit Bitpanda als starkem Kooperationspartner können wir unser Angebot um eine innovative Facette erweitern“, so Michael Höllerer, Generaldirektor der Bank.

Konkret können nun nicht alle „Mein ELBA“-User, sondern nur die Kund:innen von der Raiffeisen Wien, die den Beisatz „Meine Stadtbank“ trägt, auf die neuen Investment-Möglichkeiten zugreifen. Wer die Presseaussendungen aufmerksam ließt, der sieht auch, dass eigentlich keine Rede davon ist, dass die User in ETFs oder Aktien investieren können.

ETFs und Aktien in Derivaten abgebildet

Denn tatsächlich handelt es sich bei den investierbaren Assets (etwa 2.000 verschiedene gibt es) um Derivate und nicht etwa um das Original. Diese Derivatsverträge bilden die Kursbewegungen bestimmter Finanzinstrumente ab – also etwa der Apple-Aktie. Man kauft in der App aber eben nicht eine Apple-Aktie, wie man es vielleicht aus anderen Bankangeboten oder Trading-Apps gewohnt ist. Bei den Commodities, also Rohstoffen wie Öl, Erdgas oder Aluminium, handelt es sich ebenfalls um Verträge, die die zugrundeliegenden börsengehandelten Rohstoffe abbilden.

Wertpapierkäufe und -verkäufe gab es in der „Mein ELBA“-App schon zuvor, nun soll das Investieren über die Derivate bzw. die digitalen Assets ausgeweitet werden. Auch Krypto-Assets gibt es in der App. Auch hier sollten zumindest fortgeschrittene User wissen: Bitcoin, Ethereum und Co können zwar in der App gekauft werden, aber von dort nicht an andere Wallets gesendet werden – will man sie wieder loswerden, kann man sie in der App wieder zum aktuellen Kurs verkaufen. Das macht die Trading-Funktion ein wenig zur Sackgasse. In anderen Krypto-Apps wie etwa bei Bitpanda selbst gibt es die Möglichkeit, Tokens und Coins an andere Wallets zu senden.

Bitpanda hat durch die Integration seiner Investing-as-a-Service (IaaS)-Lösung, wie sie auch genannt wird, mittlerweile eigenen Angaben zufolge mittlerweile mehr als 12 Kooperationen geschlossen und so mehr als 20 Millionen neue Nutzer:innen erreicht. Bitpanda selbst hat etwa 4 Millionen User.

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