Froots-Studie

Weihnachtsgeld: 40 Prozent der Österreicher:innen stopfen finanzielle Löcher

David Mayer-Heinisch und Dirk van Wassenaer, die Gründer von Froots. © Froots
David Mayer-Heinisch und Dirk van Wassenaer, die Gründer von Froots. © Froots

Das Weihnachtsgeld kommt vielen Österreicher:innen dieses Jahr besonders gelegen, zeigt eine neue Studie des Fintechs Froots. Rund 44 Prozent der unselbstständig beschäftigten Österreicher:innen nutzen demnach das Weihnachtsgeld für Geschenke, 33 Prozent „sparen kurzfristig“ und 29 Prozent der Befragten planen, das 14. Gehalt für das Bezahlen der Lebenshaltungskosten zu nutzen.

54 Prozent müssen sich einschränken

Etwa ein Viertel will außerdem damit Rechnungen oder Schulden begleichen bzw. nutzt das Geld für Urlaub und Reisen (23 %). Rund die Hälfte der unselbstständig Beschäftigten (54 %) muss sich der Studie zufolge aufgrund der Teuerungen sehr bzw. eher stark in ihrem Alltag einschränken. Das gelte „besonders für 16-29-Jährige“. Dennoch soll auch ein Teil des Weihnachtsgelds zur Seite gelegt werden:  36 % der Österreicher:innen geben an, dass sie in den nächsten Monaten Geld in Wertpapiere oder Fonds investieren wollen. Überdurchschnittlich hohe Absichten zeigen dabei Männer, 16-29-Jährige sowie Personen mit Matura oder Uni-Ausbildung. Die aktuell schwierige Wirtschaftslage verlangt laut Befragten aber nach „mehr Beratung und professioneller Vermögensverwaltung“. Das unterschreibt auch David Mayer-Heinisch, Gründer von Froots: „Die Sorge um die persönliche finanzielle Zukunft aufgrund der aktuellen Teuerungen ist verständlich und größer als sonst. Dabei bieten Phasen der Unsicherheit wie jetzt, für langfristige Investoren große Chancen, sich erfolgreich zu positionieren.“ Bei Foots biete man darum „effiziente Vermögensverwaltung an“ und helfe Menschen, „den Sprung vom Sparen zum Investieren zu schaffen“.

Angst vor Rezession

Parallel zum Sparwillen werden auch die Sorgen der Bevölkerung größer. Die Österreicher:innen machen sich aktuell mehr Gedanken über ihre finanzielle Zukunft: Die Mehrheit (80 Prozent) macht sich Sorgen aufgrund einer möglichen Rezession Österreichs – Frauen deutlich mehr als Männer. Die wichtigsten Preistreiber für die Befragten waren laut der Studie die Lebensmittelkosten, gefolgt von Haushaltsenergie und den Treibstoffpreisen. Auch darum wollen satte 40 Prozent der Befragten das Weihnachtsgeld nutzen, um finanzielle Löcher zu stopfen. Befragt wurden 601 Personen im November 2022. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die arbeitende österreichische Bevölkerung im Alter von 16 bis 75 Jahren.

Wie man gegen die Inflation investieren kann – mit Froots-Gründer David Mayer-Heinisch

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