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WKO Klimaheld:innen und SynCraft: Wenn aus Holzresten wertvoller Strom wird

Marcel Huber, CEO Syncraft Engineering ©Trending Topics
Marcel Huber, CEO Syncraft Engineering ©Trending Topics

Beim Bauen mit Holz, bleiben oft Holzreste übrig. Das heißt jedoch nicht, dass sie damit zu Müll werden müssen. In Zeiten, in denen alle Formen von Erneuerbaren Energien dringend benötigt werden, macht SynCraft aus diesen Resten Strom.  

2007 gründet sich das Tiroler Unternehmen. Mit einem Team von Verfahrenstechniker:innen gelingt SynCraft damals die Entwicklung des Schwebefestbettvergasers, eines revolutionären Verfahrens zur Gewinnung von Strom und Wärme aus fester Biomasse, so das Unternehmen selbst. Damit seien sie unter den Erneuerbaren Energie-Anbietern in der Bioenergie-Branche bisher einzigartig.

Wie aus Holz Strom wird, erklärt Marcel Huber, CEO von SynCraft Engineering, folgendermaßen: Das übrig gebliebene Holz verwandelt das Unternehmen in Gas um. Dieses Gas wird dann in einem Gasmotor zu Strom und Wärme umgewandelt. “So ein Rückwärts-Kraftwerk kann zwischen 400 und 8000 Haushalte mit Energie versorgen – erneuerbar”, so Huber. 

Hochwertige Holzkohle als Nebenprodukt

Eine Besonderheit ist, in den Holzkraftwerken von SynCraft entsteht nicht nur Strom. Neben dem Gas, entsteht zu Beginn des Prozesses nämlich auch Holzkohle. Diese speichert und konserviert zum einen CO2. Zum anderen, ist sie laut SynCraft qualitativ so hochwertig, dass sie für verschiedenste Produkte verwendet werden kann. Zu diesen Produkten gehört  beispielsweise Schwarzerde, die den Boden verbessern soll. Ein weiteres Beispiel ist die Verwandlung als Futtermittelzusatz, womit die Verdauung von Tieren stabilisiert werden soll. Außerdem ist SynCraft  laut eigenen Aussagen das einzige Unternehmen, das in Österreich nachhaltig Holz- bzw. BBQ-Kohle zum Kauf anbietet.

Der Fokus liegt laut Marcel Huber jedoch auf den technischen Anwendung. Zusammen mit Partner:innen entwickelt SynCraft gerade einen “Klimabeton”, der den Klimakiller Beton in Zukunft zu einem CO2-Speicher verwandeln soll. 

Die Kraftwerke von SynCraft gibt es aktuell bereits in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und Japan. “Überall dort, wo in gewisser Weise ein “Energienotstand” oder “Klimanotstand” entsprechende Rahmenbedingungen ermöglicht, haben wir unser System bereits bauen dürfen”, so der CEO von SynCraft. 

Großes Potential sieht er aber vor allem im Heimatland des Unternehmens, Österreich: “Wenn ich mir vorstelle, wofür Österreich in den nächsten zehn, zwanzig Jahren vielleicht in der Welt industriell, unternehmerisch bekannt sein sollte, neben dem Tourismus, dann sehe ich da als einzige Antwort GreenTech.”

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Das sind die WKO #Klimaheld:innen

Die WKO #Klimaheld:innen-Serie zeigt österreichische Unternehmer:innen so wie Syncraft, wie es ihnen gelungen ist, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg zu vereinen. Wirtschaft, Umwelt und Soziales sind kein Widerspruch. Im Gegenteil. Diese drei Eckpfeiler von Nachhaltigkeit sind vielfach Triebfeder von Innovationen.

#Green Tuesday: In neun Porträts erzählen die WKO Klimaheld:innen jeden Dienstag von ihrer Inspiration, ihrer unternehmerischen Umsetzung, ihren Höhen aber auch ihren Rückschlägen und was sie antreibt, um die Welt tagtäglich ein Stück nachhaltiger zu machen.

Die WKO unterstützt dabei mit vielen Services, ob bei der Gründung, bei der Durchsetzung der eigenen nachhaltigen Idee, bei Internationalisierungsschritten bis hin zum Nachhaltigkeitscheck im eigenen Unternehmen.

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Die Services der WKO:

  •  #unternehmenumwelt

Junge Unternehmerinnen und Unternehmer machen aus Herausforderungen neue Chancen. Das gilt auch für den Klima- und Umweltschutz. Die Plattform #unternehmenumwelt der Jungen Wirtschaft Österreich präsentiert dafür große, mittlere und kleine Beispiele – und konkrete Förderungen. Mit unternehmerischen Lösungen, internen Verbesserungen, neuen Technologien made in Austria und zukunftsorientierten Geschäftsmodellen wollen wir konkrete Beiträge für eine intakte Umwelt und wirksamen Klimaschutz leisten.

 Checkliste – wie du dein Unternehmen noch nachhaltiger gestaltest

  • Gründerservice

Auf dem Weg zur Selbständigkeit steht das Gründerservice der WKO mit professioneller Unterstützung und kostenloser individueller Beratung zur Seite. Expertinnen und Experten bieten an 90 Standorten in Österreich konkrete Hilfe und Information in Sachen Gründung, Nachfolge und Franchise.

  • WKÖ Startup-Initiative

Ziel der WKÖ Startup-Initiative ist es, gemeinsam mit der Startup-Community Wünsche und Anregungen zum Ökosystem, den politischen Rahmenbedingungen, Förderungen und mehr einzuholen. Das Service ist umfassend, mit Open Office Hours, einer österreichweiten Spotlight-Tour und vielem mehr.

  •  înno up: Startup Collaboration Challenge der WKÖ

Sie haben in Ihrem Unternehmen eine Problemstellung, die Sie lösen möchten? Sie haben in Ihrem Unternehmen ein innovatives Vorhaben? Ein Startup könnte dazu bereits eine Lösung entwickeln? Mit înno-up bietet die WKÖ einen erprobten, methodischen Zugang, um das passende Startup für Ihr konkretes Innovationsvorhaben zu finden und eine Kooperation aufzusetzen.

  • Born Global Academy

Mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA hat die Startup-Community in Österreich einen starken Partner, wenn es um Wachstums-, Expansions- und Marktfragen geht. Gemeinsam mit weGrow International wurde jüngst die Born Global Academy ins Leben gerufen. Ziel der mehrphasigen Born Global Academy ist es, österreichische Scaleups mit einer passenden Veranstaltungsserie an die Skalierung ihrer Geschäftsmodelle und an die Internationalisierung heranzuführen sowie konkrete Markteintritts- und Wachstumsschritte in vorher definierten Zielregionen zu setzen.

 

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