E-Mobility

Autobauer BYD erlebt 2023 einen Blitzstart in Österreich

Frühling 2024: Der Seal U wird als Elektro-Familien-SUV mit viel Platz und bis zu 500 km Reichweite vermarket. © BYD
Frühling 2024: Der Seal U wird als Elektro-Familien-SUV mit viel Platz und bis zu 500 km Reichweite vermarket. © BYD

Für den chinesischen Hersteller BYD (Build Your Dreams) war 2023 ein großartiges Jahr. So rückte das Unternehmen nicht nur in China auf den ersten Rang der New Energy Vehicle“-Hersteller (NEV), sondern hält auch weltweit die Spitzenposition. In Österreich freut man sich über 1.024 Neuzulassungen im ersten Vertriebsjahr. Im Frühling 2024 sollen drei neue Modelle erhältlich sein: Dolphin, Seal und Seal U. 

„Das hat bisher keine andere BEV-Marke im ersten Jahr geschafft”

BYD ist heute in vier Branchen tätig: Automobil, Elektronik, Neue Energie und Schienenverkehr und positioniert sich als multinationales Hightech-Unternehmen. Seit 2023 ist der Produzent auch am österreichischen Markt vertreten. „Mit 1.024 Neuzulassungen haben wir unser hochgestecktes Ziel eines vierstelligen Ergebnisses erreicht. Laut unseren Daten ist das ein neuer Rekord, hat das doch bisher keine andere batterieelektrische Marke (BEV) im ersten Jahr geschafft,“ so Danijel Dzihic, Managing Director von BYD Österreich. 

Im Vorjahr hat man nach eigenen Angaben ein flächendeckendes Händler- und Werkstättennetz in Österreich aufgebaut. Die BYD-Fahrzeuge sollen insgesamt von 30 BYD-Partnerbetrieben verkauft, serviciert und repariert werden. Dzihic erzählt, es habe unglaublich viele Initiativbewerbungen von Händlern gegeben, sodass die Crème de la Crème für das Partnernetzwerk ausgewählt werden konnte. Für 2024 sei geplant, die Lücken in Salzburg und St. Pölten zu schließen, um auch dort mit BYD vertreten zu sein. 

Ungarn bekommt BYD Produktionszentrum

Bestätigt wurde außerdem der Bau eines neuen „hochmodernen” Pkw-Werks in Ungarn. Das Fertigungs- und Produktionszentrums soll in Szeged entstehen und wäre damit das erste eines chinesischen Herstellers in Europa. Zwei BYD Werke gibt es zwar bereits – in Ungarn und in Großbritannien – in diesen werden allerdings ausschließlich E-Busse gebaut. Geplant ist, die Fabrik in mehreren Phasen zu bauen. Das neue BYD-Werk soll Tausende von Arbeitsplätzen vor Ort schaffen, die lokale Wirtschaft ankurbeln und die lokalen Lieferketten unterstützen.

Diese Modelle sind in Österreich erhältlich

Laut BYD ist die Strategie auf „leistbare E-Fahrzeuge zum Preis eines Verbrenners” zu setzen. Das Fahrzeugportfolio soll mittlerweile breiter aufgestellt sein, denn bis Oktober war nur das Modell „ATTO 3” erhältlich, ab November kamen die ersten DOLPHIN-Modelle dazu. Demnächst soll die Auslieferung der E-Limousine „BYD SEAL” starten, die von BYD als sportlich und extrem stark nachgefragt beschrieben wird. Alle Modelle werden mit der „Blade Batterie” betrieben, die weder Nickel, Cadmium oder Kobalt enthält.

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