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Bitcoin springt endlich das erste Mal in der Geschichte über die 20.000 Dollar

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In den letzten Stunden haben Crypto-Afficionados die Augen nicht von den Charts lassen können. Aber nun ist es so weit. Der Preis von BTC hat soeben die Marke von 20.000 Dollar übersprungen und hat damit ein neues Allzeithoch erreicht. Damit geht ein turbulentes Jahr für Bitcoin vorläufig zu Ende. Anfang des Jahres stand BTC bei etwa 7.100 Dollar und fiel dann Mitte März im Anbeginn der Corona-Krise auf ein Tief von etwa 3.600 Dollar hinunter. Damit haben Käufer, die Anfang des Jahres oder sogar im März zuschlugen, mittlerweile fette Profite eingefahren. Aber auch im Vergleich zu vor einer Woche hat der Preis um 10 Prozent zugelegt.

Das neue Allzeithoch kommt in einem Jahr, das die Wirtschaft mit der Corona-Krise durcheinander gewirbelt hat. Anders als 2017 beim ersten großen Bitcoin-Hype sind es dieses Jahr aber nicht die privaten Anleger, die den Preis treiben, sondern institutionelle Investoren. Firmen wie MicroStrategy haben sich mit hunderten Millionen Dollar in das Asset eingekauft, weil sie es mittlerweile als zukunftsweisende Anlageform und als Alternative zu Aktien oder ETFs ansehen.

Bitcoin muss sich jetzt als Fluchtwährung für das große Geld beweisen

Ein zweiter, oft genannter Faktor ist das Bitcoin-Halving, das nur etwa alle vier Jahre stattfindet. Dieses passierte im Mai 2020 und hat die Menge der neuen Coins, die pro neuem Block auf den Markt kommen halbiert. Die dadurch entstehende künstliche Verknappung hat den Preis weiter getrieben, bei steigender Nachfrage. Analysten zufolge soll sich der Payment-Riese PayPal für sein neues Crypro-Angebot 70 Prozent aller neuen Bitcoins kaufen, um sie wiederum den eigenen Kunden weiter verkaufen zu können.

PayPal soll 70 Prozent aller neuen Bitcoins aufkaufen

Ebenfalls nicht vergessen sollte man, dass durch den kontroversen Stablecoin Tehter (USDT) dieses Jahr sehr viel frische Firepower in den Markt gekommen ist. Die Menge der USDT lag Anfang des Jahres bei einem theoretischen Gegenwert von 4 Milliarden Dollar und hat sich bis heute auf knapp 20 Milliarden Dollar verfünffacht. Da mit USDT gerne an Exchanges getradet wird, wird mit den Token natürlich auch sehr viel BTC zugekauft.

Außerdem gibt es natürlich wie immer FOMO – also eine Angst bei Beobachtern, etwas zu verpassen. Wenn die Kurse von Bitcoin und Co steigen, dann fühlen sich viele Menschen dazu veranlasst, mit einzusteigen. Die erhöhte Nachfrage trägt dann ihrerseits zu einem höheren Preis bei.

 

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