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Bitpanda startet Spendenaktion für Ukrainer:innen mit 250.000 Euro

Die drei Bitpanda-Gründer. © Bitpanda
Die drei Bitpanda-Gründer. © Bitpanda

Der Wiener Krypto-Broker Bitpanda schließt sich den Spenden-Initiativen für die Ukraine an und hat soeben den „Bitpanda Emergency Response Fund“ gestartet. Dazu werden vom Unternehmen zum Start 100.000 Euro bereit gestellt, außerdem wird dann jede Spende der Community wird zu einem maximalen Gesamtbetrag von 500.000 Euro aufgerundet, heißt es aus dem Unternehmen. Zusätzlich spendet jeder der drei Gründer Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer einen Betrag von 50.000 Euro. Macht also bereits insgesamt 250.000 Euro aus dem Hause Bitpanda.

„Dieser abscheuliche Krieg hat uns zum einen die hässliche Seite der Menschheit vor Augen geführt. Zum anderen beweist er jedoch auch, dass guter Wille und Solidarität dieser Seite entgegensteht. Als Unternehmen sind wir berührt und beeindruckt, wie viele Mitglieder unseres Teams dazu bereit sind, freiwillig zu helfen und einen sinnvollen Beitrag für all jene leisten zu wollen, die von der Situation betroffen sind“, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der drei Gründer.

Gelder gehen an „Save the Children“ und „Ärzte ohne Grenzen“

Auch die eigenen Nutzer:innen werden zu Spenden aufgerufen. Jeder User könne jedes beliebige Asset, darunter Bitpanda Stocks, ETFs, Krypto, Krypto-Indizes, Edelmetalle oder Fiat, an ukraine@bitpanda.com senden und spenden. Diese Spenden würden gebührenfrei in Euro umgewandelt werden und dann an ausgewählte Organisationen, und zwar an Save the Children – Ukraine Crisis Relief Fund sowie an Ärzte ohne Grenzen weiter gegeben. Man wolle in Folge außerdem „Schritt für Schritt zusätzliche Organisationen unterstützen“.

Krypto-Assets spielen im Ukraine-Krieg eine tragende Rolle. Auf ukrainischer Seite wurden bereits fast 40 Millionen Dollar an Spenden in BTC, ETH, DOT oder TRON eingenommen, auf russischer Seite könnte man Krypto-Assets dazu nutzen, die Sanktionen des Westens zu umgehen. Die EU-Kommission prüft mittlerweile sogar, ob BTC und Co bereits dafür eingesetzt werden. „Der Wertzuwachs einiger dieser Vermögenswerte könnte eine Reaktion auf Versuche sein, die Sanktionen zu umgehen. Wir untersuchen dies, aber es wurde noch keine Entscheidung getroffen“, heißt es seitens der EU-Kommission zur Stunde.

Bitpanda verweist deswegen auch auf die offiziellen Wallet-Adressen der ukrainischen Regierung. Diese sind:

  • Bitcoin: 357a3So9CbsNfBBgFYACGvxxS6tMaDoa1P

  • Ethereum: 0x165CD37b4C644C2921454429E7F9358d18A45e14

  • Tether: TEFccmfQ38cZS1DTZVhsxKVDckA8Y6VfCy

  • Polkadot: 1x8aa2N2Ar9SQweJv9vsuZn3WYDHu7gMQu1RePjZuBe33Hv

  • Dogecoin: 357a3So9CbsNfBBgFYACGvxxS6tMaDoa1P

 

Wir erleben den “ersten Krypto-Krieg in der Geschichte” der Menschheit

Kaum Sperren für russische Nutzer:innen

Krypto-Börsen stehen aktuell vor schweren Entscheidungen. So forderte die ukrainische Regierung bzw. deren Vize-Premier Mykhailo Fedorov die Betreiber:innen weltweit auf, russische Nutzer:innen zu sperren bzw. deren Accounts einzufrieren. „Wir werden nicht einseitig die Konten von Millionen unschuldiger Nutzer einfrieren“, hieß es dazu seitens Binance. Jesse Powell, CEO von Kraken, sagte in einem Statement, dass man die Konten der russischen Kund:innen nicht ohne eine gesetzliche Verpflichtung einfrieren könne.“ Auch KuCoin lehnte eine Sperre ab. Bis dato hat nur Dmarket, eine kleinere Plattform zum Traden von Gaming-Items, ihre russischen Nutzer:innen ausgesperrt.

Aktiv geworden sind allerdings die Exchanges natürlich. Binance und FTX haben bereits an bzw. für Ukrainer:innen gespendet, und die ukrainische Regierung bzw. NGOs, die für das ukrainische Militär sammeln, haben bis dato Krypto-Assets im Gegenwert von mehr als 38 Millionen Dollar erhalten. Dabei wurden Bitcoin, Ethereum, TRON und Polkadot in etwa 48.000 Transaktionen an die Wallets der Ukrainer:innen gesendet.

Krypto-Börsen: Binance und FTX spenden an Ukrainer:innen

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