Kooperation

Der Anfang vom Exit? Stripe wird zum strategischen Payment-Partner von Amazon

Patrick and John Collison, co-founders of Stripe © Stripe

Ist das die Vorstufe zur Übernahme? Das wird sich noch weisen. Jedenfalls aber ist soeben bekannt geworden, dass das viele Milliarden Dollar schwere Fintech Stripe zum strategischen Zahlungsdienstleister von Amazon wird. Seit 2017 hat der E-Commerce-Riese den Payment-Dienstleister verwendet, um Zahlungen am Prime Day, Black Friday oder Cyber Monday abzuwickeln, und zwar in Asien und Europa.

Jetzt aber rückt Stripe ins Kerngeschäft von Amazon vor und wird künftig einen „erheblichen Teil des gesamten Zahlungsvolumens von Amazon in allen Geschäftsbereichen, einschließlich Prime, Audible, Kindle, Amazon Pay, Buy With Prime“, übernehmen. Damit sind die Collison-Brüder aus Irland, die Stripe vor vielen Jahren gründeten, beim größten Online-Shop der westlichen Welt angelangt.

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Im Gegenzug bekennt sich Stripe – natürlich – dazu, weiterhin voll und ganz auf Amazons Cloud-Dienst AWS zu setzen. Man werde viel intensiver als bisher die AWS-Services, inklusive Graviton Performance bei der Datenverarbeitung und Nitro, einsetzen. „Stripe ist ein vertrauenswürdiger Partner, der uns bei jeder Gelegenheit hilft, unser Geschäft zu beschleunigen“, heißt esseitens Max Bardon, Vice President of Payments bei Amazon. „Wir schätzen vor allem die Zuverlässigkeit von Stripe. Selbst an Spitzentagen wie dem Prime Day, dem Black Friday und dem Cyber Monday bietet Stripe eine branchenführende Betriebszeit.“

Zahlungen sind natürlich ein essenzieller Bestandteil des E-Commerce-Geschäfts von Amazon. Bisher hat man auf eine Reihe verschiedener Dienstleister, darunter eben Stripe gesetzt. Nun wird das Fintech künftig eine viel größere Rolle spielen – und am Ende steht bei dieser strategischen Partnerschaft möglicherweise eine strategische Übernahme, die Amazon eine Tochterfirma im Zahlungsbereich bringt. Aktuell müsste Amazon laut der internen Bewertung von Stripe rund 63 Mrd. Dollar bezahlen – deutlich weniger als die knapp 100 Milliarden, zu denen Stripe-Anteile noch in der Hype-Phase 2021 gehandelt wurden.

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