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Froots: Beim Wiener Fintech wurden bereits Millionen Euro angelegt

Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch von Froots. © Froots
Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch von Froots. © Froots

Hohe Inflation, starke Turbulenzen an den Aktienmärkten, Einbrüche am Krypto-Markt, und die große Frage: Wie können junge Menschen langfristig und clever investieren? In diese Phase ist das Wiener Fintech Froots im März 2022 gestartet und will als Antithese zu Zocker-Apps wie Robinhood langfristiges Investieren in maßgeschneiderte Portfolios für die breite Masse zugänglich machen. Was früher nur Wohlhabenden mit Zugang zum Investment-Berater:innen zur Verfügung stand, soll bei Froots ab 150 Euro und damit auch für kleine Geldbörsen möglich werden.

Und das läuft offenbar gut. Wie das Team rund um die beiden Gründer Dirk van Wassenaer und David Mayer-Heinisch gegenüber Trending Topics berichtet, hätte man bereits mehrere hundert Kund:innen in den zwei Monaten seit Start eingesammelt – und das bedeutet bereits, dass das Wiener Startup bereits mehrere Millionen Euro „under Management“ hat „Der Hauptgrund für das relativ schnelle Wachstum ist die gute Performance der Portfolios in diesen unsicheren Zeiten. Die risikoarmen Portfolios sind seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine sogar gestiegen“, heißt es seitens Mayer-Heinisch.

Zu den Nutzer:innen würden Menschen aller Altersklassen zählen, von Jungen am Anfang ihrer Karriere bis hin zu so genannten High Net Worth Individuals (HNWI). Wichtigstes Ziel der Nutzer:innen beim Investieren: Geld für die kommenden Generationen, also Kinder und Enkel, zu sparen.

Froots: Wiener Fintech launcht als Antithese zu Robinhood – Andreas Treichl als Investor

Millionenschwere Finanzierungsrunde im Anmarsch

Denn: bei Froots zahlen die User monatlich einen selbst festgelegten Betrag ein, und dieser wird dann (passend zum Ziel) in ETFs und ETCs investiert. Das Geld ist auch nicht bei Froots gebunden, man kann es jederzeit vollständig oder teilweise wieder ans Referenzkonto auszahlen. Das junge Unternehmen hat sich für seinen Service eine Konzession als Wertpapierfirma bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) geholt, und ist dementsprechend streng reguliert.

Das Gründer-Team ist bereits vor dem Launch mit einem großen Namen im Cap Table an den Start gegangen. Ex-Erste-Group-Chef Andreas Treichl, mittlerweile Präsident des Europäischen Forums Alpbach, ist der externe Investor in das Startup. Ihm werden bald weitere folgen, denn: „Froots befindet sich in der Endphase des Abschlusses einer weiteren Finanzierungsrunde“, heißt es seitens der Gründer. „Der Umfang der Runde wird das bisherige Ziel von 1,5 Millionen Euro deutlich übersteigen.“

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