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Global Startup Ecosystem Report 2023: Wien schafft es nicht in die Top 90

Wien bei Nacht. © Michael Niessl auf Unsplash
Wien bei Nacht. © Michael Niessl auf Unsplash

Trotz Startup-Krise mit fallenden Bewertungen, schwieriger Finanzierungslage und einem Unicorn-Sterben gibt es so machen Sektoren, die weiter boomen. ClimateTech etwa. Wie bereits berichtet, hat der Sektor Carbon & Energy die Sektoren Finance & Insurance und Software als größten Einzelsektor in Bezug auf das aufgebrachte Kapital überholt, zeigt der neueste State of European Tech-Report für das Jahr 2023. Auf den Sektor CO2 & Energie, der die Klimatechnologie umfasst, entfielen 27 Prozent des gesamten 2023 in die europäische Technologiebranche investierten Kapitals, womit sich der Anteil seit 2021 mehr als verdoppelt hat.

Doch wohin wandert das Kapital global gesehen in welche Ökosysteme? Darüber gibt der „Global Startup Ecosystem Report 2023“ (GSER 2023) nun Auskunft. „In seinem 11. Jahr bietet der GSER Einblicke in die weltweit führenden Startup-Ökosysteme, aufkommende Trends und wichtige Herausforderungen für Unternehmer:innen. Er basiert auf umfangreichen Untersuchungen und Analysen der Daten von 3,5 Millionen Startups in 290 globalen Ökosystemen sowie auf mehr als einem Jahrzehnt unabhängiger Forschung und politischer Beratung für mehr als 145 Kunden in über 50 Ländern bis heute“, heißt es seitens Startup Genome, einer Beratungs- und Forschungsorganisation aus San Francisco, die die Analyse gemacht hat.

Aufsteiger des Jahres ist Singapur

An der Spitze des Rankings hat sich nichts geändert in den letzten Jahren: „Die drei führenden Ökosysteme haben ihre Positionen aus dem Jahr 2020 beibehalten, wobei das Silicon Valley weiterhin an der Spitze steht, gefolgt von New York City und London, die auf Platz 2 liegen“, heißt es in dem Report. Los Angeles konnte auf Platz 4 vorrücken, und Tel Aviv auf Platz 5, weil Boston und Peking beide aus den Top fünf auf Platz 6 bzw. 7 abgerutscht sind und jeweils zwei Plätze verloren haben. Singapur ist zum ersten Mal in die Top 10 aufgestiegen und hat sich von Platz 18 um 10 Plätze auf Platz 8 verbessert, was die größte Verbesserung in der Rangliste darstellt.

Die großen chinesischen Ökosysteme sind in der Gesamtwertung zurückgefallen: Shenzhen rutschte um 12 Plätze nach unten, Peking um zwei und Shanghai um einen und steht nun auf Platz 35, 7 bzw. 9. Währenddessen sind indische Hubs aufgestiegen, allen voran Mumbai, das um fünf Plätze auf Platz 31 vorrückte. Die europäischen Städte Berlin, Amsterdam und Paris liegen im Ranking nicht in den Top 10. Wichtigster Aufsteiger in Europa ist Zürich, das aber auf Platz 36 steht. Wien schafft es im Ranking der „Emerging Ecosystems Ranking“ nicht in die Top 50, und liegt gemeinsam mit Kairo, Nairobi oder Warschau auf den Rängen 51 bis 60.

Die Top 40 des Global Startup Ecosystem Report 2023

Das Emerging Ecosystems Ranking 2023

Unterhalb der Top 40 des Reports gibt es die Kategorie der „Emerging Ecosystems“. Kopenhagen ist auf Platz 1 dieser aufstrebenden Ökosysteme, nachdem es 2022 schon einmal bei den „Runners-up“ unter den Top 40 dabei war – doch da ist nun Zürich eingezogen. Wie im Ranking zu sehen, sind viel europäische Städte in der „Emerging Ecosystems“-Kategorie dabei. Wien ist hier nicht in den Top 50 vertreten, schafft es also insgesamt gesehen leider nicht in die Top 90 (Top 40 plus Top 50 der Emerging Ecosystems) aller Startup-Hubs weltweit.

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