Jobkürzungen

Google gibt Milliarden von Dollar für Entlassungen aus

Google © Greg Bulla on Unsplash
Google © Greg Bulla on Unsplash

Seit letztem Jahr baut der Tech-Riese Google immer wieder jede Menge Jobs ab. Im Verlauf des Jahres 2023 hat das US-Unternehmen mehr als 12.000 Angestellte entlassen. In diesem Jahr sollen noch weitere folgen (wir berichteten). Bemerkenswert dabei: Zwar dienen diese Kahlschläge als Einsparmaßnahmen, doch sie kosten auch ganz schön viel Geld. Laut The Verge haben die Entlassungen der Konzern 2023 insgesamt 2,1 Milliarden Dollar für Abfindungen und andere Ausgaben gekostet. Das setzt sich auch 2024 fort: Im Jänner hat die Tech-Firma bereits 700 Millionen Dollar für Abfindungen im Rahmen von Entlassungen ausgegeben, die mehr als 1.000 weitere Stellen betreffen.

Google: Mehr als tausend Angestellte entlassen – weiterer Stellenabbau folgt

Google erreichte 2023 starkes Wachstum in Kerngeschäften

Alphabet, die Muttergesellschaft des Konzerns, gab diese Zahl zusammen mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals am Dienstag bekannt. Trotz der Kürzungen hat das Unternehmen das Jahr 2023 mit einem Wachstum in den meisten seiner Kerngeschäftsbereiche abgeschlossen. Google verzeichnete im vierten Quartal 2023 einen Umsatz von 86 Milliarden Dollar. Das bedeutet einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Kerngeschäft des Suchmaschinenriesen mit digitalen Anzeigen und Cloud Computing verzeichnete ebenfalls ein stetiges Wachstum, das CEO Sundar Pichai den Investitionen von Google in generative KI zuschrieb.

Googles wichtigster Umsatzträger, das Suchmaschinengeschäft, erwirtschaftete 48 Milliarden Dollar, was einen Anstieg von fast 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Das Segment der Abo-Dienste und -Geräte erwirtschaftete 10,7 Milliarden Dollar, vor allem dank der Abonnements für YouTube Premium und Music, YouTube TV und Google One, so Pichai. Die Werbeeinnahmen von YouTube beliefen sich auf 9,2 Milliarden Dollar, eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Konzern setzt massiv auf AI-Modell Gemini

In einer Telefonkonferenz mit Investor:innen bezeichnete Pichai das Jahr 2024 als Alphabets „Gemini-Ära“ und bezog sich damit auf das KI-Sprachmodell des Unternehmens, das künftig in allen Kernprodukten zum Einsatz kommen soll. „Gemini ist die erste Verwirklichung der Vision, die wir hatten, als wir Google DeepMind gründeten und unsere beiden Weltklasse-Forschungsteams zusammenbrachten“, sagte Pichai. In Kürze wird Gemini Ultra erscheinen, ein Update des ursprünglichen Modells, an dem das Unternehmen noch arbeitet.

Google ist derzeit der drittgrößte Cloud-Anbieter der Welt, hinter Azure und AWS von Microsoft. Aber die Cloud-Sparte hat im vergangenen Jahr an Fahrt aufgenommen. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 9,19 Milliarden Dollar für Google Cloud, ein beachtlicher Anstieg von 25,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nicht nur die Entlassungen kosteten einen ordentlichen Batzen Geld, sondern auch die damit verbundenen Immobilienkürzungen. Die Schließung von Büroräumen kostete Google bis 2023 insgesamt 1,8 Milliarden Dollar.

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