AI Interview

Impact AI: „Der Übergang zu einer AI-zentrierten Welt ist unvermeidlich“

Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte und Justin Bercich von Impact AI © Impact AI
Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte und Justin Bercich von Impact AI © Impact AI

Dieses Interview wurde mit dem neuen GPT „Startup Interviewer“ geführt, das Trending Topics auf Basis von ChatGPT entwickelt hat. Mehr Infos zu dem Tool gibt es hier.

Generative AI ist der absolute Tech-Trend des Jahres 2023 und hat eine ganze Reihe an Startups auch in Österreich ins Rampenlicht gerückt. Eines davon ist Impact AI von Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte und Justin Bercich aus Linz. Kürzlich konnte die Jungfirma bekannt geben, dass sie 1,5 Mio. Euro eingesammelt hat.

Im Interview spricht Brunnhofer-Pedemonte über die Mission von Impact AI, den Fokus auf große US-Unternehmen und das Geschäftsmodell:

Was ist die Mission und Vision deines Startups?

Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte: Unsere Tools sind für Fortune-500-Unternehmen und KI-Scale-ups konzipiert, die ihre GenAI-Agenten und Chatbots kontrollieren und verbessern wollen.Vor uns war es für ein angewandtes KI-Team fast unmöglich, ein umfassendes Verständnis der technischen, betrieblichen und nutzerbezogenen Leistung von GenAI-Anwendungen zu erhalten. Mit uns können sie verschiedene Metriken wie Halluzinationen, Urheberrechtsverletzungen, Robustheit, Kosten pro Eingabeaufforderung oder sogar Empathie messen und Verbesserungsmöglichkeiten identifizieren. Diese Ebene der Beobachtbarkeit gewährleistet die Sicherheit, die Relevanz und den geschäftlichen Nutzen von KI und deckt den kritischen Bedarf an nützlichen und effektiven KI-Anwendungen in Unternehmen.

Was war die Inspiration oder der Auslöser für die Gründung von Impact AI? Gab es ein spezifisches Problem oder eine Gelegenheit, die du identifiziert hast?

Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden mehr als 60 % der von uns bevorzugten Alltagsprodukte KI-gestützte Produkte sein. Sie werden nahtlos in Ihr Leben integriert sein und uns im besten Fall als enge Begleiter unterstützen, uns gut kennen und verstehen, wie sie uns individuell helfen können. Das ist es, woran wir glauben und worauf wir uns seit vielen Jahren vorbereiten: Um dies zu erreichen, muss die KI aus dem Labor herausgeholt werden und die reale Welt erkunden.

Welche Herausforderungen hast du und dein Team beim Aufbau von Impact AI erlebt und wie habt ihr diese bewältigt?

Die Einführung von AI dauert länger, als wir manchmal hoffen würden – vor allem in Europa. Außerdem ist es von entscheidender Bedeutung, die richtigen Talente zu finden, d. h. diejenigen, die über den nötigen Grips, aber auch über grundlegende ML- und KI-Kenntnisse verfügen, um schnell zu sein, wenn die KI-Einführung an Fahrt aufnimmt.

Wie unterscheidet sich Impact AI von anderen Unternehmen im gleichen Bereich? Was macht euer Startup einzigartig?

Wir glauben, dass KI-Produktmanager und ihre leistungsstarken KI-Teams befähigt werden müssen. Sie sind diejenigen, die in der Lage sein müssen, die Leistung des von ihnen konzipierten KI-Produkts vorherzusehen und zu kontrollieren. Sie müssen die Überzeugung gewinnen, dass eine Anwendung wertvoll genug ist, um entwickelt zu werden. Sie müssen in der Lage sein, automatisch Informationen aus jedem Blickwinkel der von ihnen gesteuerten Anwendung abzurufen – sei es in technischer, geschäftlicher oder rechtlicher Hinsicht.

AIProductOps wird benötigt, um KI-Produkte zu entwickeln, die wirklich den menschlichen Bedürfnissen entsprechen. Es geht darum sicherzustellen, dass die KI, die wir entwickeln und in die Welt entlassen, nicht nur innovativ, sondern auch von höchster Qualität ist. Es geht darum, einen echten, greifbaren Wert für Unternehmen zu schaffen, der sich an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientiert. Dieser starke Glaube an die Anwendungsebene der KI macht uns so anders.

Impact AI: Linzer KI-Startup erhält 1,5 Mio. Euro

Welche größeren Erfolge oder Meilensteine hat Impact AI bisher erreicht? Wie sieht es mit bisherigen Finanzierungen aus? Gibt es schon Investoren?

Der erfolgreiche Abschluss eines Pre-Seed Fundings in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Dieser Meilenstein stellt einen bedeutenden finanziellen Schub dar und unterstreicht unser Engagement, die Wirkung jedes KI-Produkts zu verbessern.

Kannst du uns dein Geschäftsmodell erklären? Wie generiert dein Startup Einnahmen?

SaaS mit Jahresabonnement. Zielgruppe sind große Unternehmen und AI-Erstanwender.

Welche Zukunftspläne oder -ziele hat Impact AI? Wo siehst du dein Unternehmen in den nächsten fünf Jahren?

Der Übergang zu einer AI-zentrierten Welt ist unvermeidlich. Aber die Art und Weise, wie wir diesen Übergang angehen, gestalten und navigieren, kann den Unterschied zwischen einer rein technologisch fortschrittlichen Zukunft und einer sowohl fortschrittlichen als auch zutiefst menschenzentrierten Zukunft ausmachen. Wir sind der Meinung, dass das, was wir mit Impact AI aufbauen, einen enormen Beitrag dazu leisten und sicherstellen kann, dass die KI auf eine wirkungsvolle Weise entwickelt wird. Für Nutzer:innen und für Unternehmen. Deshalb starten wir auf dem US-Markt und fördern eine Gemeinschaft von KI-Produktmanagern.

Was würdest du anderen Startup-Gründer:innen raten, die in der Tech- oder AI-Branche Fuß fassen wollen?

Sei widerstandsfähig und kenne dein eigenes Warum. Das wird dir helfen, deinem Nordstern zu folgen – egal, was andere Leute über AI denken.

Impact AI: Das #glaubandich-Startup, das KI-Produkte für den Menschen erstellt

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