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Kinled: Der Hidden Champion unter den BioTech-Investoren

Patrick Aisher von Kinled. © Kinled/Canva
Patrick Aisher of Kinled. © Kinled/Canva

Man begegnet ihnen nur selten, aber wenn man sie einmal trifft, dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus. So etwa bei Kinled: Während viele Investor:innen die große Bühne suchen, ist das Investment-Unternehmen rund um die britisch-österreichische Familie Aisher ein echter Hidden Champion. Das Team rund um Branchenveteran Patrick Aisher hat sich still und heimlich zu den Top-Investor:innen in Österreich und der Schweiz entwickelt.

„Mich interessiert das ACH in DACH“, sagt Aisher. „Wir sehen enormes Potenzial in der Schweiz und in Österreich. Österreich wird in Investor:innen-Kreisen zu unrecht als Provinz Deutschlands gesehen. Es gibt außergewöhnlich starke Forschung hier, aber es ist immer noch sehr schwer, dass Spin-offs Finanzierung bekommen. Wir wollen diese Lücke füllen.“ Dazu hat Aishers Kinled Holding eine ganze Batterie (siehe unten) von Acceleratoren, Inkubatoren und Fonds in Stellung gebracht, um in ACH in Biotech-, Fintech- und Digital-Tech-Startups zu investieren.

16 IPOs, mehr als 120 Investments

Aisher bringt 30 Jahre Geschäftserfahrung auf die Waage. „In meinen Zwanzigern habe ich mein erstes Unternehmen an die Nasdaq gebracht“, sagt er. Viele weitere Investments und IPOs folgten. Die Kinled Holding, die bereits in IPOs in London seit den 1930ern involviert ist, operiert aus Hongkong heraus, mit Büros in London, Wien und Gibraltar. 120 Investments (etwa die Hälfte direkt, der Rest über andere Fonds) wurden bisher getätigt, viele mit respektablen Ergebnissen. „Wir haben bereits 16 Unternehmen, viele davon aus dem Life-Science-Bereich, an die Nasdaq gebracht“, sagt der zurückhaltende Investor. Aus Österreich und der Schweiz heraus, wo Kinled bereits eine Reihe von Medizinrobotik-Unternehmen zum Exit brachte, könne das genauso gelingen.

Auch wenn Kinled stets im Hintergrund agierte. 8 Investments wurden bereits in Österreich getätigt (Calyxha, Maglabs, Algonist, Native Waves, CheckYeti, sowie kleine Beträge via Speedinvest in HiHealth und Zerolens), 16 Investments in der Schweiz. Um an die besten Startups früh heran zu kommen, hat Kinled folgende Hubs und Labs in Stellung gebracht:

  • CEBINA: Der Central European Biotech Incubator & Accelerator am Biotech-Campus der Universität Wien unterstützt innovative Biotechnologie-Unternehmen mit den Schwerpunkten Entzündung, Neurologie und Alterung.
  • CEBINA Bridge Capital: Ein EU-AIFMD-regulierter Fonds mit dem Ziel, in pharmazeutische Wirkstoff-Forschung und Biotechnologie-Projekte in Mittel- und Osteuropa zu investieren
  • Danube Labs: Ein Joint Venture zwischen CEBINA und dem deutschen börsennotierten Biotech-Unternehmen Evotec mit dem Ziel, innovative Biotech-Spin-offs aus führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen in Mittel- und Osteuropa heraus zu entwickeln
  • Mountain Labs: das erste Full-Service-Suchlabor der Schweiz, das sowohl als Inkubator für Startups als auch Vermittler von Technologieinvestitionen fungiert

​Insgesamt 50 Prozent der Investments von Kinled (über verschiedene Vehikel hinweg) finden im BioTech-Bereich statt, jeweils weitere etwa 25 Prozent im Bereich Digital Tech (SaaS, Marketplaces) und Fintech (v.a. Payment-Plattformen, kein Crypto!). Sehr prominente Co-Investoren hat Aisher auch regelmäßig an der Seite, unter anderem Concentric, Augmentum oder Tiger Global.

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In ACH Spin-offs generieren, und dann nach D bringen

„Wir haben eine lange Tradition, in Early-Stage-Spin-offs zu investieren, die aus Universitäten kommen“, sagt Aisher. „Wir sehen enormes Potenzial in der DACH- und CEE-Region. Es ist ein wirklich unterfinanzierter Markt.“ Mit Hilfe von Inkubatoren und engen Partnerschaften zu Forschungseinrichtungen und Universitäten will er Spin-offs in Österreich und der Schweiz aufbauen und dann in größere Märkte bringen. „Wenn wir es schaffen, dass ein Startup in Österreich oder der Schweiz funktioniert, können wir es nach Deutschland und globale Märkte bringen und die Marktgröße vervielfachen.“

Kinled versteht sich als sehr aktiver Investor und nicht bloß als reiner Geldgeber. „Wir bieten einen großen Mehrwert, der über das Kapital hinausgeht – wir nehmen häufig Sitze im Aufsichtsrat ein und beraten das Management bei internationalen Strategien und Exits“, sagt Aisher.

Geplant sind weitere 20 Investments in den nächsten drei Jahren. “Es geht immer um die Leute und deren Fähigkeiten, eine Firma wachsen zu lassen. Sie müssen sehen können, wo das Unternehmen in fünf Jahren sein kann, wenn es sich gut entwickelt. Wir versuchen auch immer die Exit-Strategie zu verstehen, vor allem im medizinischen Bereich“, so Aisher über die Gründer:innen, nach denen er sucht. Smart, zielstrebig, eigenständig müssten sie sein.

„Wir investieren nicht in Me-Too-Companies“, sagt der erfahrene Investor. „Wir suchen keine Firmen, die etwas Ähnliches wie Roche machen, sondern Firmen, die etwas absolut Neues machen und traditionelle Marktführer disruptieren können. Jedes unserer Unternehmen hat einen USP, den sonst keiner hat.“

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