Pre-Seed-Finanzierung

Klarsicht.online: Brillengeschäft-Digitalisierer kassiert 643.000 Euro

Klarsicht.online-Founder David Gevorkian und Gabriela Colic © Alexander Zillbauer
Klarsicht.online-Founder David Gevorkian und Gabriela Colic © Alexander Zillbauer

Das Wiener Startup Klarsicht.online hat es sich zum Ziel gemacht, den Brillen-Markt zu digitalisieren. Als eine Multi-Optiker-Plattform will die Jungfirma diesen immer noch analog dominierten Markt revolutionieren. Nun hat das im Jahr 2021 gegründete Unternehmen bei einer Pre-Seed-Runde 643.000 Euro eingesammelt. Bereits Anfang dieses Jahres hatten sich bereits Kambis Kohansal Vajargah, WKÖ Head of Startup-Services, und Rechtsanwalt Johannes Stieldorf an Klarsicht.online beteiligt.

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Founder wollen Brillenmarkt digitalisieren

„Wir treten mit der Wette an, dass lokale Meisteroptiker:innen in Zukunft einen signifikanten Teil ihres Geschäfts online lukrieren werden. Mit Klarsicht.online wollen wir das Konsumverhalten in Bezug auf Brillen und Optikerleistungen verändern, so wie dies in vielen anderen Branchen mit sich wandelnden Kaufgewohnheiten längst erfolgreich gelungen ist“, erklärt Mitgründerin Gabriela Colic. „Wir kombinieren die Qualität und den Service von lokalen Meisteroptiker:innen mit den Vorteilen und der Bequemlichkeit von Onlineshopping“, fügt Mitgründer David Gevorkian hinzu.

Unter den Business Angels der Pre-Seed-Runde findet sich die Familie Gomernik, die bereits in mehrere Startups investiert hat. Der auf Förderanträge spezialisierte Markus Weiss, Managing Partner von Minted, ist auch an Bord, ebenso wie Amir Preindl. Das neue Kapital soll in den weiteren Unternehmensaufbau, den Ausbau der Plattform und die Intensivierung der Vertriebs- und Kommunikationsaktivitäten fließen.

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Klarsicht.online gibt sich zuversichtlich

Laut einer Studie des deutschen Zentralverbands der Augenoptiker und Optometristen aus dem Jahr 2020 werden nur neun Prozent aller Brillen per Multichannel verkauft, also in einer Kombination stationärer und digitaler Berührungspunkte. Lediglich 1,7 Prozent der Brillen werden rein online gekauft. „Die Digitalisierung des Augenoptik-Markts hat gerade erst begonnen. Vor uns liegt ein enormes Wachstums- und Geschäftspotenzial, das wir gemeinsam mit inhabergeführten Optikerbetrieben heben wollen“, meinen Colic und Gevorkian.

Die beiden Founder sind sehr zuversichtlich über die Zukunft von Klarsicht.online. Der Wettbewerb im Bereich des Startups sei derzeit noch überschaubar bzw. nicht existent. Auch konnte die Jungfirma bereits 102 Optiker:innen von der Idee überzeugen, das eigene Brillensortiment überregional und digital über die Plattform zu vermarkten. Dadurch findet sich heute mit über 8.300 Brillen eine große Auswahl im Online-Shop.

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