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„Ohne lästige Anforderungen“: Stripe öffnet sich für Krypto-Unternehmen

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„Ohne die lästigen Anforderungen traditioneller Zahlungsanbieter“: Das US-Fintech Stripe, das längst mehr als 100 Milliarden Dollar wert sein soll, hat eine neue Zielgruppe für sich erkannt. Es sind natürlich Krypto-Unternehmen. Diesen soll nun mit einer Reihe an Tools ermöglicht werden, Zahlungen für Fiat-Währungen verarbeiten zu können. Stripe stellt sich damit an die regulatorisch heikle Schnittstelle zwischen der Welt der Krypto-Assets und dem klassischen Geld.

Insgesamt soll der Kauf von 135 verschiedenen Kryptowährungen ermöglicht werden. Krypto-Börsen gehören dabei zu den wichtigsten Kunden. Sie sollen eine Zahlungs-Plattform bekommen, damit Exchanges in mehr als 180 Ländern die Einzahlung von Geldern über Dutzende von lokalen Zahlungsmethoden anbieten können. Auszahlungen in Fiat-Währungen kann man mit Hilfe von Stripe Connect in mehr als 45 Ländern vornehmen. Das zeigt: Gerade der Wechsel von Bitcoin oder Ethereum in lokale Fiatwährungen ist eine heikle Angelegenheit.

Dass Stripe nun wieder im Krypto-Business aufzeigt, ist spannend. Denn 2018 wurde der vorher eingeführte Support für Bitcoin gestrichen, weil BTC sich nicht als gutes Zahlungsmittel erwiesen hätte. Stripe war damals sehr stark auf Payments in Online-Shops fokussiert, hat sich aber seither stark weiter entwickelt und positioniert sich nun als Tech-Dienstleister für die boomende Krypto-Industrie.

Stripe steigt ins Geschäft mit Online-Identitätsnachweisen ein

Einzahlungen auf FTX-Konten

Außerdem bietet Stripe die Dienste Treasury und Issuing an, um Unternehmen, die Krypto-Wallets anbieten, die Geldverwaltung zu vereinfachen. Auch NFT-Marktplätze sollen unterstützt werden, und zwar indem Ausweisdokumente der Nutzer:innen im KYC-Prozess aus mehr als 33 Ländern digital überprüft werden können.

Einer der ersten Großkunden von Stripe im Krypto-Bereich ist die rasant wachsende Krypto-Börse FTX und ihre Schwesterfirma FTX US. Das Dekacorn von Gründer Sam Bankman-Fried verwendet Stripes Lösungen für Onboarding- und Identitätsüberprüfung, zur Senkung des Betrugsrisikos, und für Einzahlungen auf FTX-Konten. Weitere Kunden sind der große Wallet-Anbieter Blockchain.com sowie Just Mining.

Stripe will Kreditvergabe an Startups auch nach Europa bringen

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