AI

OpenAI muss GPT Store auf Anfang 2024 verschieben

So stellt sich OpenAI seinen GPT Store vor. © OpenAI
So stellt sich OpenAI seinen GPT Store vor. © OpenAI

Vorgestellt Anfang November, mit Startdatum im Laufe des nächsten Monats: OpenAI rund um den wiedergekehrten CEO Sam Altman hätte in den letzten Tagen eigentlich seinen GPT Store launchen wollen, in dem Entwickler:innen ihre Kreationen basierend auf dem führenden AI-Modell GPT-4 veröffentlichen können sollen. Doch der Launch wurde jetzt auf Anfang 2024 verschoben, wie OpenAI auch in einer E-Mail gegenüber Trending Topics bekannt gab.

„Wir planen nun, den GPT Store Anfang nächsten Jahres zu eröffnen. Eigentlich wollten wir ihn noch diesen Monat veröffentlichen, aber ein paar unerwartete Dinge haben uns auf Trab gehalten! In der Zwischenzeit werden wir bald einige andere großartige Updates für ChatGPT haben“, heißt es in der Mail. Mit den „unerwarteten Dingen“ ist der Rauswurf/die Wiederkehr von CEO Sam Altman gemeint, in Folge hatten bis zu 90 Prozent der Belegschaft angekündigt, ebenfalls das Handtuch zu werfen. Diese Skandalwoche hat die Entwicklung nun um einige Monate verzögert, wie es scheint.

allerdings dürfte es auch so sein, dass die Tools und Funktionen für Entwickler:innen zum Erstellen der Custom GPTs noch nicht ganz ausgereift sind. Denn vor dem Launch des GPT Store kündigt OpenAI nun eine Reihe an Neuerungen an, bei denen es vor allem um externe Daten und Funktionen für Fehlerbehebungen geht. „Um die Akctions zu verbessern, haben wir die Konfigurationsschnittstelle aktualisiert, das Testen mit einem Klick ermöglicht, Debug-Meldungen in der Vorschau hinzugefügt und jetzt mehrere Domains zugelassen. Es gab auch Fragen zu hochgeladenen Dateien. Hochgeladene Dateien können bei der Verwendung von Code Interpreter heruntergeladen werden. Daher haben wir diese Funktion standardmäßig deaktiviert und Meldungen hinzugefügt, um dies besser zu erklären“, heißt es dazu.

OpenAI bringt GPT Store für 100 Mio. ChatGPT-User an den Start

Einnahmen des GPT Store sollen mit Devs geteilt werden

Aktuell können Macher:innen von eigenen GPTs diese per Link an andere teilen bzw. öffentlich stellen, allerdings gibt es eben noch keine Plattform, auf der man neue GPTs entdecken bzw. die eigenen promoten könnte – das soll der GPT Store dann leisten. Was OpenAI den Developern aber noch schuldig ist sind Informationen zum Revenue Share. Üblicherweise schneiden App Stores 20 bis 30 Prozent an den Einnahmen mit, die sie generieren.

Da Custom GPTs nur zahlenden ChatGPT-Plus-Nutzer:innen zur Verfügung stehen, braucht es nun einen Schlüssel, um die Einnahmen mit den Entwickler:innen, die ChatGPT Plus durch ihre Kreationen ja bereichern, zu teilen. OpenAI sagt, dass es wöchentlich rund 100 Mio. User bei ChatGPT hat, jedoch nicht, wie viele davon die kostenpflichtige Version (20 Dollar/Monat bzw. 23 Euro/Monat) verwenden. Daraus würde sich ergeben, wie viele Einnahmen das Unternehmen bereits generiert.

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