ChatGPT

OpenAI startet GPT Store nächste Woche, bleibt aber Revenue Share-Modell schuldig

So stellt sich OpenAI seinen GPT Store vor. © OpenAI
So stellt sich OpenAI seinen GPT Store vor. © OpenAI

Ein Portal mit tausenden kleinen Anwendungen, die man mit einem Klick benutzen kann: Das ist die Vision des GPT Store von OpenAI, der eine Vielzahl an zusätzlichen, maßgeschneiderten Funktionalitäten für ChatGPT Plus bringt. Und damit OpenAI sie nicht selbst entwickeln muss, kann jede:r Abonnent:in der kostenpflichtigen Version des populären AI-Chatbots sie ohne Programmierkenntnisse selbst anlegen.

Nun hat OpenAi in einer Mail all jenen, die bereits ein eigenes GPT entworfen haben, verraten, dass dieser GPT Store kommende Woche starten soll. Er dient vor allem der Entdeckung von GPTs und wird ähnlich einem App Store mit einer Startseite, Kategorien und einer Suchfunktion die Exploration der veröffentlichten GPTs erleichtern. Gemäß den Brand-Richtlinien des kalifornischen Unternehmens sollte man vermeiden, ein GPT „XYZ GPT“ zu nennen, auch wenn es nicht gänzlich verboten ist. Auch darf man sich als GPT-Macher nicht als Partner von OpenAI bezeichnen, sondern sollte besser Wording wie „Powered by OpenAI“ verwenden.

Um ein eigenes GPT im Store veröffentlichen zu können, muss man sein Profil mit der eigenen Webseite oder seinem Klarnamen verizifieren lassen – OpenAI will es also rückverfolgbar machen, wer im GPT Store vertreten ist. Da man eigene GPTs auch privat nutzen oder nur durch einen Link zugänglich machen kann, muss man auch dezidiert zusagen, dass das GPT öffentlich in dem Store angezeigt wird.

Umsatzbeteiligung der Entwickler:innen steht noch aus

Was aber noch komplett fehlt, ist die Einlösung des Versprechens von Wieder-CEO Sam Altman, dass es einen Revenue Share zwischen OpenAI und den Ersteller:innen der GPTs gibt. In den App Stores von Apple, Google und Co ist es üblich, dass die Anbieter von Apps 70 bis 80 Prozent der Umsätze durch die Apps bekommen. Da sich OpenAi selbst viele Entwicklungsstunden spart und sein ChatGPT-Plus-Angebot durch die Custom GPTs bereichert wird, wäre es an sich fair, dass es einen Revenue Share gibt. Ein Angebot dazu ist OpenAI den GPT-Entwickler:innen aber noch schuldig geblieben.

Der Start des GPT Store war eigentlich für November 2023 geplant, wurde aber wegen des Chaos um CEO Altman auf Anfang 2024 verschoben. Da es mittlerweile etwa mit Microsofts Copilot kostenlosen Zugriff auf GPT-4 und Dall-E 3 gibt, muss OpenAI einen Schritt vorne bleiben – und der GPT Store wird künftig das Hauptargument sein, für ChatGPT Plus zu bezahlen.

OpenAI muss GPT Store auf Anfang 2024 verschieben

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