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OYO bietet kostenlose Unterkünfte für Ukraine-Geflüchtete

© OYO Rooms
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Mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine sind derzeit auf der Flucht vor dem Krieg mit Russland. Ein Großteil nimmt den Weg Richtung Westen nach Polen und von da in weitere EU-Länder. Dort brauchen sie jetzt dringend eine Unterkunft. Viele Immobilienfirmen in Österreich bieten diese bereits im Zuge der Initiative Immo Hilft an. Nun kommt eine internationale Größe im Bereich Hotels und Wohnen mit einer eigenen Aktion hinzu: OYO Rooms. Das Unternehmen bestärkt seine Hauseigentümer in Polen, Österreich und anderen europäischen Ländern, ihre Unterkünfte für Geflüchtete zu öffnen, und bietet Unterstützung bei den Kosten für den Aufenthalt.

Ukrainekrieg: Immobilienfirmen wollen jetzt Geflüchteten Unterkünfte bieten

Ferienhäuser in Polen für Geflüchtete

OYO Rooms stammt aus Indien und ist eine Plattform, die Entrepreneuren und Kleinunternehmen die Möglichkeit gibt, Hotels und Häuser zu betreiben, indem sie umfassende Technologieprodukte und Services zur Verfügung stellt, die Abläufe vereinfachen sollen. OYO bietet über 40 integrierte Produkte und Services für Kund:innen, die über 157.000 Hotels und Wohnungen in mehr als 35 Ländern betreiben, in Indien, Europa und Südostasien.

Das Unternehmen startete seine Hilfsaktion letzte Woche zunächst in Polen und appellierte an die über 600 Eigentümer:innen auf seiner „Belvilla“-Plattform, ihre Ferienhäuser für Geflüchtete anzubieten. Diese Aufenthalte sind für Geflüchtete, die sie nicht bezahlen können, kostenlos. Die Kosten werden von dem Unternehmen und seinen Hausbesitzer:innen getragen, die sich freiwillig zur Teilnahme an der Aktion bereit erklären.

Geflüchtete Ukrainer:innen könnten schon bald Jobs in Österreich annehmen

„Jede mögliche Unterstützung für Flüchtlinge“

OYO unterstützt die Teilnehmer:innen bei der Verwaltung und den Betriebskosten. Außerdem hat das Unternehmen eine Spendenkampagne gestartet, an der die Mitarbeiter:innen sich freiwillig beteiligen können. Die gesammelten Spenden kommen Hausbesitzer:innen zugute, die ihre Häuser für Geflüchtete öffnen, sowie gemeinnützigen Organisationen, die bei der Unterbringung helfen.

„Wir sind zutiefst beeindruckt von unseren Hausbesitzer:innen, die ihre Häuser und Herzen für Menschen in Not öffnen. Wir sind entschlossen, sie zu unterstützen und diese Bemühungen in jeder erdenklichen Weise voranzutreiben, und werden weiterhin alle Möglichkeiten ausloten, um jede mögliche Unterstützung für Flüchtlinge in europäischen Ländern sicherzustellen“, sagt Ritesh Agarwal, Gründer und Group CEO von OYO.

Hilfe für die Ukraine: Das sind einige Alternativen zu Geldspenden

OYO war schon in Pandemie wohltätig

Während der Corona-Pandemie bot OYO nach eigenen Angaben mehr als 100.000 Übernachtungen für medizinisches Personal, Quarantäne und Selbstisolierung in Indien, den USA, Großbritannien, Malaysia, den Philippinen und vielen anderen Ländern an. Das Unternehmen arbeitete mit Regierungsstellen, Ministerien und lokalen Behörden zusammen, um medizinische Ersthelfer:innen zu günstigen Preisen unterzubringen.

Wer die Aktivitäten von OYO unterstützen möchte, kann sich hier beteiligen.

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