Finanzierungsrunde

Qdrant: Berliner Vektordatenbank-Firma erhält 28 Millionen Dollar

Das Qdrant-Gründungsteam © Qdrant
Das Qdrant-Gründungsteam © Qdrant

Das 2021 gegründete Berliner Unternehmen Qdrant will Entwickler:innen im KI-Bereich ansprechen und hat eine Open-Source-Vektorsuchmaschine und -Datenbank entwickelt. Für generative AI sind Vektordatenbanken von großer Bedeutung. Wie sehr sich Qdrant am Puls der Zeit bewegt, zeigt sich vor allem anhand der neuesten Finanzierungsrunde. 28 Millionen Dollar hat das 2021 gegründete Unternehmen laut TechCrunch nun eingesammelt.

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Vektorsuchmaschinen und -Datenbanken sind ein wesentlicher Bestandteil der generativen KI, bei der Beziehungen zwischen unstrukturierten Daten (z. B. Text, Bilder oder Audio, die nicht beschriftet oder anderweitig organisiert sind) nötig sind, selbst wenn diese Daten in Echtzeitanwendungen „dynamisch“ sind. Nach Angaben von Gartner machen unstrukturierte Daten etwa 90 Prozent aller neuen Unternehmensdaten aus und wachsen dreimal schneller als ihre strukturierten Gegenstücke.

Qdrant hat erst im April letzten Jahres 7,5 Millionen Dollar von Investoren erhalten. „Der Plan war, im zweiten Quartal dieses Jahres in das nächste Fundraising zu gehen, aber wir haben ein paar Monate früher ein Angebot erhalten und beschlossen, etwas Zeit zu sparen und jetzt mit der Skalierung des Unternehmens zu beginnen“, erklärt Qdrant-CEO und Mitgründer Andre Zayarni gegenüber TechCrunch. Neben dem Hauptgeldgeber Spark Capitali beteiligten sich an der neuen Series A-Runde von Qdrant auch Unusual Ventures und 42cap.

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Qdrant hat Übernahmeangebot abgelehnt

Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen laut Zayarni ein potenzielles Übernahmeangebot eines „großen Datenbankmarktteilnehmers“ abgelehnt hat. Gleichzeitig hatte die Firma ein Folgeinvestitionsangebot erhalten. „Wir haben uns für die Investition entschieden“, so Zayarni. Qdrant will nun die frische Finanzspritze nutzen, um sein Geschäftsteam auszubauen, da das Unternehmen im Moment im Wesentlichen aus Ingenieur:innen besteht.

Qdrant verrät nicht, welche seiner Kunden die Open-Source-Variante und welche die verwalteten Dienste nutzen, aber es verweist auf eine Reihe von Startups wie GitBook, VoiceFlow und Dust, die „hauptsächlich“ den verwalteten Cloud-Service nutzen.

Neben der Finanzierung gibt das Jungunternehmen nun auch eine verwaltete „On-Premise“-Edition frei, die Firmen die Möglichkeit bietet, alles intern zu hosten, aber die Premium-Funktionen und den Support von Qdrant zu nutzen. Dies folgt auf die Nachricht von letzter Woche, dass Qdrants Cloud-Edition auf Microsoft Azure landet, zusätzlich zur bestehenden Unterstützung von AWS und Google Cloud Platform.

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