Thrive Capital: OpenAI-Investor stellt 10-Milliarden-Dollar-Fonds auf
Der OpenAI-Investor Thrive Capital hat laut TechCrunch 10 Milliarden Dollar für einen neuen Fonds gesammelt. Es handelt sich hierbei um den größten Fonds, den das Unternehmen jemals aufgelegt hat. Er ist fast doppelt so groß wie sein letzter Fonds. Davon ist eine Milliarde Dollar für Frühphaseninvestitionen vorgesehen, während der Rest für Investitionen in Wachstumsphasen bestimmt ist, wie der VC-Geldgeber bekannt gab.
Bereits zehnter Fonds von Thrive Capital
Thrive zufolge war diese jüngste Kapitalbeschaffung überzeichnet. Es handelt sich um den zehnten Fonds des Investors und läuft unter dem Namen „Thrive X“. Der Fonds kommt zu einem Zeitpunkt, an dem einige der größten Investitionen des Unternehmens, darunter OpenAI, Stripe und SpaceX, weiter an Wert gewinnen.
Zu den weiteren bemerkenswerten Investitionen der VC-Firma gehören Databricks, Anduril und Cursor. Thrive fördert auch Startups und hat bisher zwölf Unternehmen gegründet, von denen mindestens sechs inzwischen den Unicorn-Status erreicht haben. Die Strategie des Unternehmens besteht darin, „sich intensiv für eine kleine Anzahl von Gründer:innen zu engagieren“.
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OpenAI und SpaceX könnten an die Börse gehen
Gründer von Thrive Capital ist Joshua Kushner, der Bruder von Jared Kushner, auch bekannt als Schwiegersohn von Donald Trump. Kushner setzt offenbar weiterhin stark auf Investitionen in AI. Im Gespräch mit Bloomberg sagte er, dass die Gewinner des KI-Booms „größer sein werden, als wir uns jemals vorstellen können“, und dass die Technologie noch in den Kinderschuhen stecke. OpenAI hat interessanterweise im Dezember selbst in Thrive investiert, in einer Art von „Kreislauf-Deal“.
Die massive Kapitalerhöhung könnte auf weitere große Neuigkeiten rund um die Investitionen von Thrive hinweisen. Insbesondere um OpenAI und SpaceX ranken sich Gerüchte über einen Börsengang, was bei den Limited Partners, die auf Renditen warten, großes Interesse weckt. Diese beiden Konzerne könnten zu einem beispiellosen Kapitalfluss zurück zu den Limited Partners führen.
