22. Jänner 2024

Trending Today: DPD 🔹 Flattr 🔹 Huawei 🔹 AfD 🔹 Tesla Model Y 🔹 Terraform Labs

© DPD
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Abseits von Finanzierungsrunden, Neugründungen, Startups und Wirtschaft erreichen uns täglich zig „kleinere“ Meldungen, denen wir künftig hier in unserem Ticker eine Bühne geben wollen. Egal ob Personalmeldungen, Projektankündigungen oder Neuheiten und Highlights aus der Branche: Wir fassen nachfolgend chronologisch den Tag zusammen.

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

12:30: Terraform Labs: Firma hinter TerraUSD insolvent

Terraform Labs, das Unternehmen hinter der vor zwei Jahren zusammengebrochenen Kryptowährung TerraUSD, hat Insolvenz angemeldet. Die Firma mit Sitz in Singapur nennt dort Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zwischen 100 und 500 Millionen Dollar (92 bis 460 Mio. Euro). Das operative Geschäft solle weitergehen, zusätzliche Finanzmittel würden nicht gebraucht. Der Insolvenzantrag steht in Zusammenhang mit der Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen Terraform und Gründer Do Kwon wegen des Zusammenbruchs von TerraUSD. Sie wirft dem Unternehmen und dem Mitgründer Betrug mit Kryptowährungen im Volumen von 40 Mrd. Dollar vor. Der Prozessbeginn war kürzlich auf Ende März vertagt worden, weil Kwon erst noch an die USA ausgeliefert werden muss, um daran teilnehmen zu können.

11:05 Tesla Model Y meistverkauftes Auto in Europa

Das Tesla Model Y sichert sich den Titel des meistverkauften Autos in Europa für das Jahr 2023, ein historischer Erfolg als erstes Elektrofahrzeug in dieser Position. Mit 254.822 verkauften Einheiten setzte sich das Model Y knapp gegen den preisgünstigen Dacia Sandero durch. Tesla erreichte diesen Meilenstein durch strategische Preissenkungen und staatliche Anreize, während das Juniper-Update die Erwartungen der Käufer anheizte. Die Produktion im Gigafactory Berlin ermöglicht es Tesla, wöchentlich 3.000 Model Y für den europäischen Markt herzustellen.

11:00 Prominente Wirtschaftsvertreter zeigen Haltung gegen AfD

In der deutschen Wirtschaft formiert sich Widerstand gegen die AfD. Prominente Ökonomen wie Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft und Clemens Fuest vom Münchener Ifo-Institut warnen vor den wirtschaftlichen Risiken einer erstarkenden AfD. Hüther bezeichnet die Partei als „brandgefährlich“ für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands, während Fuest die programmatische Idee eines EU-Austritts als „hochproblematisch“ kritisiert. Diese Warnungen folgen auf Berichte über ein umstrittenes Treffen, bei dem hochrangige AfD-Funktionäre diskutierten. Gleichzeitig zeigte sich am Wochenende in mehreren deutschen Städten breiter Widerstand gegen Rechtsextremismus und die AfD mit Zehntausenden Menschen bei Demonstrationen.

10:50 Huawei will bald keine Android-Apps mehr unterstützen

Das chinesische Unternehmen Huawei wird in der neuesten Version seines hauseigenen Harmony-Betriebssystems keine Android-Apps unterstützen, wie das Finanzmedium Caixin berichtete. Das Unternehmen will sein eigenes Software-Ökosystem stärken und plant im zweiten Quartal 2024 eine Entwicklerversion seiner HarmonyOS Next-Plattform auf den Markt zu bringen, gefolgt von einer vollwertigen kommerziellen Version im vierten Quartal. Huawei stellte sein proprietäres Harmony-System erstmals 2019 vor, nachdem die US-Beschränkungen seinen Zugang zu Googles technischer Unterstützung für sein Android-Mobilbetriebssystem eingeschränkt hatten.

10:30: Aus für Micropayment-Dienst Flattr

Der Micropayment-Dienstleister Flattr ist nach 14 Jahren weitgehend unbemerkt eingestellt worden. Schon seit über einer Woche zeigt sich laut heise auf der offiziellen Website des Dienstes nur noch eine Abschiedsbotschaft. Nutzer:innen konnten dem Dienst monatlich eine pauschale Summe zahlen, die dann an Publisher im Internet aufgeteilt wurde, wenn man den zugehörigen Button angeklickt hatte. Dafür wurde die Gesamtsumme am Ende des Monats zu gleichen Teilen auf alle Angebote aufgeteilt, bei denen man das getan hat. Ziel war es, eine finanzielle Anerkennung für Internetinhalte zu etablieren. Doch das Konzept setzte sich nie durch. Auch die Übernahme im Jahr 2017 durch die Kölner Firma Eyeo, die Adblock Plus entwickelt hat, konnte Flattr nicht retten.

10:00: DPD-Chatbot beschimpft DPD

Der Paketlieferdienst DPD hat in Großbritannien den üblichen Kundenservice mit einem Chatbot ersetzt. Dieser legt jedoch derzeit ein eher seltsames Verhalten an den Tag. Der Dirigent Ashley Beauchamp zeigte jüngst auf X, dass er den DPD-Bot mit einer simplen Aufforderung dazu bringen konnte, ein Schmähgedicht auf sich selbst zu verfassen. Die KI bezeichnete sich selbst als völlig nutzlos. Abgesehen davon benutzte der Bot auch Schimpfwörter. Mittlerweile hat DPD den Chatbot wieder ausgeschaltet, dem Unternehmen zufolge war ein Systemfehler in Verbindung mit einem Update an dem bizarren Auftreten der KI schuld.

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