Zahlen

US-Startups hatten schlechtestes Finanzierungsjahr seit 2019

© Mufid Majnun on Unsplash
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KI-Startups ja, alles andere nein: So in etwa könnte man die Fundings in den USA des letzten Jahres zusammenfassen. Der Wert der VC-Deals ist 2023 auf ein Niveau gesunken, das seit 2019 nicht mehr erreicht wurde. Wie Bloomberg schreibt, würden die Zahlen des  Marktforschungsunternehmens PitchBook „das chaotische Jahr 2023 für Startups“ verdeutlichen.

KI-Startups ganz vorne dabei

Wer an KI-Tools geforscht hat, musste sich um Investor:innen vergleichsweise wenig Sorgen machen, alle anderen Gründer:innen hatten es in den letzten zwölf Monaten aber deutlich schwieriger. Laut den ersten Daten, die das Marktforschungsunternehmen PitchBook heute veröffentlichte, investierten Risikokapitalgeber im Jahr 2023 in den USA 170,6 Milliarden US-Dollar in schätzungsweise rund 15.000 Deals. Der Transaktionswert ist damit gegenüber 2022 um etwa 30 % gesunken.

Schwieriges Jahr auch für VCs

Die Zahlen passen zum weltweiten Bild, rund um den Globus war die VC-Branche im vergangenen Jahr rückläufig. Weltweit steckten demnach Investor:innen 345,7 Milliarden Dollar in Startups, das sind 35 % weniger als im Vorjahr und der niedrigste Wert seit 2017. Seit 2021 würden die Summen, die in Startups investiert werden, „rapide sinken“. Die Branche würde “ immer noch von den Höchstständen der letzten Jahre“ herunterkommen.

Auch für die Risikokapitalgeber war das Jahr aber nicht einfach: Die von US-Wagniskapitalgebern aufgebrachten Mittel gingen gegenüber 2022 um fast zwei Drittel und weltweit um fast die Hälfte zurück. US-Wagnisfonds sammelten im Jahr 2023 66,9 Mrd. US-Dollar ein, weltweit waren es 160,9 Mrd. US-Dollar.

Startup-Jahr in Österreich „gut“

In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild, auch wenn das Jahr laut dem Startup-Barometer von EY „gut“ gewesen sei (wir haben berichtet). Bei der Anzahl der Finanzierungsrunden steht sogar ein neues Rekordergebnis: 184 Finanzierungsrunden wurden 2023 erfolgreich abgeschlossen, was ein Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Es zeigt sich allerdings auch, dass große Wachstumsrunden „stark zurückgehen“. Der Gesamtwert dieser Investitionen sank gegenüber 2022 nämlich deutlich um fast ein Drittel (32 %) von rund einer Milliarde Euro auf ein Gesamtvolumen von 695 Millionen Euro.

EY Start-up-Barometer: Rekord bei Finanzierungsrunden in Österreich

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