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Bikeparker: Salzburger Startup sorgt für platzsparende Fahrrad-Parkplätze

© Bikeparker.at
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Die Corona-Krise ist nicht nur ein vielbeschworener Beschleuniger der Digitalisierung, sie hat vor allem ein Fortbewegungsmittel wieder so populär wie nie zuvor gemacht: das Fahrrad. Sowohl die herkömmliche Variante als auch Bikes mit E-Antrieb sind in der Gunst der Konsumenten gestiegen. Neben der Klimakrise ist der Wunsch vieler nach einer Alternative zu den Öffis, wo viele Menschen dicht an dicht zusammen kommen, ein großer Push für den (elektrisierten) Drahtesel.

Eine junge Gründerin hat sich in Salzburg nun Gedanken gemacht, wie die immer mehr werdenden Fahrräder am besten in der Stadt geparkt werden sollten. Neben dem Platz ist da die Sicherheit besonders wichtig, immerhin kosten gerade E-Bikes heute oft und gerne zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Tanja Friedrich, die ander Fachhochschule Salzburg ihrem Master machte, hat dafür mit ihrem Startup Bikeparker den „Bikelift“ kreiert.

Tanja Friedrich, die Gründerin von Bikeparker. © Bikeparker.at
Tanja Friedrich, die Gründerin von Bikeparker. © Bikeparker.at

„Bikeparker ist ein modularer Fahrradständer, der sich in das Stadtbild integriert. Mit einem Bikelift, der das Rad, ohne Kraftaufwand, in die Vertikale zieht, einem Sitz-Modul oder einem E-Bike-Charger können verschiedene Bedürfnisse erfüllt werden. Kreisrund um Bäume oder auch linear angeordnet ist Bikeparker platzsparend und ein gesamtheitliches  Konzept für Radfahrer und Fußgänger“, so Friedrich.

Ab in die Vertikale

Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, mit der man mit Hilfe eines Lifts ein Fahrrad ohne Kraftaufwand, schnell und einfach in die Vertikale bringen kann. Das Fahrrad wird quasi am Vorderrad aufgehängt und in die Höhe gezogen und kann dann mit einem Schloss verriegelt werden. Ähnliche Vorrichtungen kennt man in Wohnungsanlagen etwa in Fahrradräumen, wo sie helfen, Platz zu sparen.

Das Ziel von Friedrich aber ist, den Bikelift im öffentlichen Raum zu etablieren. Mehrere der Fahrrad-Lifte können etwa im Kreis um einen Baum angeordnet werden. Laut Friedrich können so auf sieben Quadratmeter etwa zehn Fahrräder untergebracht werden. Auch nebeneinander aufgefädelt könnten die Bike-Lifte platzsparend etwa an einer Hauswand platziert werden. Und: Die Vorrichtungen können mit Sitzgelegenheiten oder Ladestationen für E-Bikes kombiniert werden. Damit die Drahtesel nicht nass werden, können auch Dächer über ihnen montiert werden.

Wie Bikeparker in der Praxis funktioniert, davon können sich Interessierte bald in Salzburg überzeugen. Denn vor dem Startup-Center der FH Salzburg wird dieser Tage das erste Modul errichtet.

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