Crowdinvesting

Crowd4Climate: Plattform wird zum „Social Enterprise“

Stefan Kainz, CEO von Crowd4Climate. © Crowd4Climate
Stefan Kainz, CEO von Crowd4Climate. © Crowd4Climate

Die Crowdinvesting-Plattform Crowd4Climate (C4C) hat Anfang des Jahres mit Stefan Kainz einen neuen CEO gewonnen, der gleich zu Anfang versprochen hat, mehr Klimaschutzprojekte zu fördern. Nun will das Unternehmen dieses Versprechen umsetzen und richtet seinen Geschäftszweck am „Impact First“-Prinzip aus. C4C stellt sich daher für die Zukunft auch per Gesellschaftsvertrag als „Social Enterprise“ auf. Im gleichen Zuge beteiligen sich die Geschäftsführer Stefan Kainz und Oliver Percl maßgeblich am Unternehmen.

Neuer CEO von Crowd4Climate will mehr Klimaschutzprojekte pushen

Crowd4Climate per Gesellschaftsvertrag Social Enterprise

Social Enterprises sind Unternehmen, deren Kerngeschäft auf die möglichst ursächliche Lösung gesellschaftlicher Probleme abzielt. Sie sind dabei auch wirtschaftlich tätig und gewinnorientiert. Die Gewinnerzielung dient vor allem der Erreichung und nachhaltigen Sicherung sowie Skalierung der erwünschten und jährlich berichteten gesellschaftlichen Wirkung.

„Ich glaube fest daran, dass ein gutes Leben für alle auf einem gesunden Planeten möglich ist. Wir werden dies schaffen, indem jeder von uns gemäß ihrer/seiner Möglichkeiten anpackt. Und wir bei C4C tragen bei, indem wir nachhaltige und regenerative Geldanlage für alle zugänglich und zur neuen Norm machen. Dabei steht für uns als Social Enterprise die Steigerung des Social & Environmental Impact im Vordergrund und nicht des Gewinns. Das ist einer unserer USPs am Finanzmarkt – und wir bekommen sehr viel positives Feedback zu diesem Schritt – sowohl von den Projekten, als auch den Anleger:innen“, erklärt Stefan Kainz.

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Geschäftsführer beteiligen sich maßgeblich an Plattform

Crowd4Climate möchte nach eigenen Angaben einen wesentlichen Beitrag leisten, die fortschreitende Klimakrise einzudämmen. Der Zweck der Gesellschaft bestehe darin, nachhaltige und regenerative Geldanlage zu demokratisieren. Diese Demokratisierung soll drei Aspekte haben:

  • Über eine einfache Online-Plattform will C4C die nachhaltige und regenerative Geldanlage für alle verfügbar machen. Das Angebot richte sich somit vorrangig an Privatpersonen und KMU.
  • Darüber hinaus will C4C Finanzbildung für „gute Geldanlage“ anbieten, sodass Interessierte bewusste und kluge Entscheidungen zu ihren Finanzen treffen können.
  • Weiters will C4C zum öffentlichen Diskurs rund um „gute Geldanlage“ beitragen, sodass neben der wirtschaftlichen Perspektive auch die soziale und die ökologische Perspektive zählt.

Im Zuge der Neuausrichtung am Social Impact haben sich die beiden Geschäftsführer Stefan Kainz und Oliver Percl über ein Management Buy-in auch maßgeblich am Unternehmen beteiligt. Stefan Kainz hält nun 40 Prozent der Anteile und Oliver Percl zehn Prozent. Die weiteren Anteile werden von C.E.L.L. Investment GmbH (40%) und ÖGUT GesmbH (10%) gehalten. Gemeinsam wollen sie den Wachstumskurs von Crowd4Climate gestalten, indem sie mehr Angebot an Klimaschutzprojekten schaffen, breitere Kreise von Anleger:innen ansprechen und das Team ausbauen.

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