Personalie

Neuer CEO von Crowd4Climate will mehr Klimaschutzprojekte pushen

Stefan Kainz, CEO von Crowd4Climate. © Crowd4Climate
Stefan Kainz, CEO von Crowd4Climate. © Crowd4Climate

Sich ab 250 Euro an Energie- und Klimaschutzprojekten beteiligen und dann im Optimalfall das Geld nach fünf Jahren plus einer Verzinsung von 5 bis 7 Prozent Zinsen p.a. zurück bekommen: Das können Interessierte auf der Crowdfunding-Plattform Crowd4Climate (C4C) machen. Diese bekommt mit Stefan Kainz nun einen CEO, der die Crowdfunding-Plattform aufs nächste Level heben will.

Kainz ist Menschen in der Digital-Branche als ehemaliger Geschäftsführer der Fondsgesellschaft BAWAG PSK Invest, als Vorstand des Fintechs wikifolio und als Gründer und Geschäftsführer der Digitalagentur Growth Ninjas bekannt geworden. Dort ist er mittlerweile raus. „In meinem Sabbatical hab ich ein halbes Jahr Crowd4Climate ehrenamtlich unterstützt, und mich nun entschieden, dort fix als Geschäftsführer zu starten“, so Kainz zu Trending Topics. „Grund ist, dass ich ab sofort nur mehr nach dem Motto „Positive Impact First“ arbeite.“ Er würde 25 Jahre Erfahrung im Finanz- und Startup-Bereich in die neue Rolle mitbringen.

Seine Mission sei nun, C4C zu einer „wirklich nachhaltigen Geldanlage für uns alle“ zu machen und die Plattform als Alternative zum „weit verbreiteten ESG-Greenwashing“ der etablierten Finanzbranche positionieren. „wir sind eine der führenden Investmentplattformen im deutschsprachigen Raum mit vollem Fokus auf Klimainvestments und die einzige in Österreich, die ausschließlich Klima-Investments anbietet.“

Bereits 3 Mio. Euro finanziert

Rechtlich gesehen begeben die C4C-Investor:innen, die Geld in Klimaprojekte stecken, Nachrangdarlehen im Rahmen des Alternativfinanzierungsgesetzes in Österreich bzw. des Kleinanlegerschutzgesetzes in Deutschland. Die Plattform arbeitet demnach so wie viele andere Crowd-Plattformen, über die Projekte, Startups, aber auch Immobilien finanziert werden. „Wir haben bis dato mehr als 3 Millionen Euro finanziert, und zuletzt mit starkem Wachstum“, so Kainz. 2022 hätte man erstmals mehr als 1 Mio. Euro in durch Projekte im Globalen Süden (Ghana, Senegal, Simbabwe, Südafrika, Philippinen) fließen lassen. „Wir haben viele spannende Projekte in der Pipeline, sodass wir 2023 unser Angebot für Investor:innen stark erweitern werden.“

C4C ist bereits seit längerem am Markt und ein Projekt, der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) gemeinsam mit der Firma Energy Changes Projektentwicklung GmbH. Aktuell läuft ein Finanzierungsprojekt für einen philippinischen Hersteller von PPE-Trinkflaschen und Wasserbehältern für Geschäftskund:innen.

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