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Danube Tech Valley Initiative soll Innovationslücke zu Westeuropa schließen

Die Donau in Wien. © Dimitry Anikin on Unsplash
Die Donau in Wien. © Dimitry Anikin on Unsplash

Die Donau ist nach der Wolga nicht nur der zweit längste Fluss Europas, sondern auch jener Fluss, der weltweit durch die meisten Länder läuft bzw. deren Grenzen berührt. Und: Sie verbindet von Deutschland bis in die Ukraine einen riesigen Wirtschaftsraum, der jetzt auch in Sachen Tech-Innovation enger zusammen arbeiten soll. Die neue Danube Tech Valley Initiative (DTVI) hat sich zum Ziel gesetzt, das Innovationspotenzial der Donauregion besser auszunutzen.

DTVI soll künftig als Plattform für lokale und regionale Behörden, Forschungsinstitute und Universitäten, Startups und Unternehmen in 14 Ländern und Regionen (Österreich, Baden-Württemberg, Bayern, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien,  Kroatien, Tschechische Republik, Ungarn, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, und den Oblasten Czernowitz, Iwano-Frankiwsk Zakarpattia und Odesa in der Ukraine) dienen. In einem ersten Schritt haben Österreich und die Slowakei im Juni ihre Unterstützung für die Initiative zugesagt, in einem weiteren Schritt sollen nun die Tschechische Republik, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Slowenien und Serbien dazu kommen.

Hinter der Initiative steht der Thinktank GLOBSEC mit Sitz in Bratislava, der vor allem als Veranstalter des Global Security Forum bekannt ist und durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrats Wilhelm Molterer, ein ehemaliger Vizekanzler und Finanzminister von Österreich, einen guten Draht zu Österreich hat. In Folge der Corona-Pandemie und des Ukrainekriegs sieht der Thinktank nun die Notwendigkeit, dass die Donauregion in Innovations- und Zukunftsfragen enger zusammen rückt. Zudem gebe es Aufholbedarf gegenüber Westeuropa.

„Im Vergleich zu westeuropäischen Pendants beträchtliche Innovationslücke“

„Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat eine neue geopolitische Ära eingeläutet, in der die außergewöhnliche Gewaltanwendung des Kremls Europa dazu veranlasst, sich von seiner Energieabhängigkeit von Russland zu lösen. Dieser geopolitische Hintergrund folgt auf zwei Jahre voller Turbulenzen, die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöst wurden“, heißt es seitens GLOBSEC in einem Report. „Der Anstoß ist für große Teile der CEE-Region (Slowakei, Österreich, Tschechien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Serbien) besonders dringlich – diese Länder haben in den letzten Jahrzehnten den Status eines Landes mit mittlerem Einkommen erreicht.

Und weiter: „Dennoch ist Innovation nach wie vor der Schlüssel, wenn sie ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den globalen Wirtschaftskonkurrenten weiter ausbauen und die Grundlagen für nachhaltigere und intelligentere künftige Wirtschaftswachstumsmodelle schaffen wollen. Regelmäßige GLOBSEC-Bewertungen bestätigen die Feststellung, dass die CEE-Region im Vergleich zu ihren westeuropäischen Pendants eine beträchtliche Innovationslücke aufweist.“ Man sehe aber auch großes Wachstum –

Am kommenden Montag wird der Launch der DTVI in Wien mit einer Diskussionsveranstaltung im Haus der Industrie begangen. Neben Molterer werden dort auch Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) sowie eine Reihe Vertreter:innen der österreichischen Tech- und Startup-Branche – Rudolf Dömötör vom WU Gründungszentrum,Lisa Fassl von Female Founders, Georg Kopetz von TTTech, Anna Pölzl von nista.io und Werner Wutscher als Mitglied des Steering Committee der DTVI – ihre Einschätzungen zum Potenzial der Donauregion geben.

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