Gestartet

DLT Germany: Österreichische Blockchain-Community bekommt Deutschland-Ableger

Ed Prinz und Dr. Jan J. Kruppa von DLT Germany. © DLT Germany
Ed Prinz und Dr. Jan J. Kruppa von DLT Germany. © DLT Germany

In Österreich sind die Veranstaltungen von DLT Austria zu einem Fixpunkt für alle Krypto-Interessierten geworden, nun sollen sie auch Deutschland erobern: Denn mit DLT Germany haben Ed Prinz, Initiator des österreichischen Vorbilds, und der deutsche Rechtsanwalt Jan J. Kruppa nun eine Initiative am Start, die die Weiterentwicklung von Distributed-Ledger-Technologien in Deutschland vorantreiben möchte.

Mit Kruppa hat Prinz in Deutschland einen Partner gefunden, der hauptberuflich als Rechtsstratege und Wirtschaftsanwalt bei der Knorr Rechtsanwälte tätig ist. Gemeinsam wolle man dazu beitragen, „Deutschland zu einem führenden Standort für Distributed-Ledger-Technologien zu machen“, heißt es in einer Aussendung. „Die Blockchain-Technologien und digitale Währungen sind wichtige Themen in der modernen globalen digitalen Wirtschaft. Sie bieten neue Möglichkeiten für Transaktionen, Datenschutz und Sicherheit, haben aber auch ihre eigenen Risiken und Herausforderungen. Diese Technologien ermöglichen eine effizientere und transparentere Abwicklung von Finanztransaktionen und könnten die Art und Weise, wie wir über Geld und Vermögenswerte in einer digitalen Welt denken und verfügen, grundlegend verändern. Es ist aber auch wichtig, sich deren potenziellen und disruptiven Auswirkungen auf Datenschutz, Sicherheit und Marktstabilität bewusst zu sein“, so Kruppa.

Am 23. Jänner findet in München bereits das erste Meetup von DLT Germany statt, man sei bereits ausgebucht. Prinzipiell sieht sich die Initiative als Anlaufstelle für Entwickler:innen, Rechtsanwält:innen, Student:innen, Unternehmer:innen, Technikfans, Hacker, Aktivist:innen und Künstler:innen, die sich für Blockchain begeistern, und die auf monatlichen Veranstaltungen gemeinsam Vorträge, Präsentationen, technischen Demonstrationen und moderierte Diskussionsrunden erleben möchten.

Distanzierung von ICOs

Wichtiges Schlagwort bei DLT Germany wie dem österreichischen Vorbild ist das Web3. Diese neue Generation des Internets zeichnet sich durch die aktive Beteiligung der Nutzer aus. Wir sind davon überzeugt, dass es sich um eine technische Innovation handelt, die auch die Integration demokratischer Prinzipien in die hochautomatisierte Backend-Infrastruktur der Zukunft ermöglichen wird”, so Ed Prinz. Wovon sich die DLT-Communities dezidiert distanzieren, sind die fragwürdigen Bereiche der Krypto-Welt.

„Es ist wichtig zu betonen, dass unsere Plattform nicht für die Verbreitung von High-Yield Investment Programmen (HYIPs), Pyramidensystemen, MLM-Strategien oder oberflächlichem Marketing, insbesondere bezüglich Tokens und ICOs, gedacht ist. Uns treibt der freie Austausch von Wissen und Informationen an, basierend auf der Kultur der Freien und Open-Source-Software (FOSS)“, so Prinz und Kruppa. Man würde nicht als Lobbying- oder Beratungsagentur für Unternehmen oder politische Gruppen dienen. „Die Förderung von Initial Coin- und Security Coin Offerings wird nur dann unterstützt, wenn sie gesellschaftlichen Nutzen bringen.“

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