Österreich

Emma Wanderer: Start des ersten Coworking-Camping-Platzes auf Herbst verschoben

© Emma Wanderer
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Ein Camping-Platz mit Coworking-Möglichkeiten – das ist der Plan des Wiener Startups Emma Wanderer. Dazu wollte man eigentlich im Frühjahr 2022 den ersten „Remote Work Campus“ nahe dem Nationalpark Gesäuse in Hieflau eröffnen. Die Positionierung: Der Camping-Platz soll optimiert werden für Remote Teams, Company Retreats und Workations. Besucher:innen kommen mit Van oder Wohnmobil oder beziehen Tiny Houses – und können unter tags im zentralen Coworking Space auf der Anlage ihrer Telearbeit nachgehen.

Doch die Umsetzung ist nicht so leicht und schnell wie anfangs geplant. So wurde die Eröffnung des ersten Campus im steirischen Hieflau, der „Austrian Alps“ getauft wurde, auf Herbst verschoben. Das Startup rund um Gründer Andreas Jaritz, das vom Company Builder trive studio unterstützt wird, wurde durch Corona- und Ukraine-Krise ausgebremst. „Unser Eröffnungstermin im Frühjahr war immer als Ansage zu sehen und als Ziel, mit dem wir uns selbst Druck gemacht haben“, sagt Jaritz zu Trending Topics. Weil sich das Frühjahr nicht ausging, wurde dann der Sommer angepeilt, nun wird es eben Herbst.

„Einen ganzen Campus mit Abriss, Umbau, Neubau, Entwicklung und Design von Tiny Houses, Bewilligungen etc. von Null weg hinzustellen, da braucht es enorm viel. Leider gibt es im Bau an fast jeder Stellschraube Verzögerungen bzw. Lieferengpässe und du musst ständig agil nach alternativen Lösungen bei Zulieferern, Material, Kleinteile, Heizkessel etc. suchen.“ Corona-Pandemie und der Ukraine-Konflikt, die Lieferketten zum Teil massiv beeinflussen, hätten gebremst.

© Emma Wanderer
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„Unterschiedliche Schrittgeschwindigkeiten“

„Was wir auch in erster Hand erfahren durften, sind die unterschiedlichen Schrittgeschwindigkeiten: der klassische Ablauf des Bau deckt sich mit der modernen schnelllebigen Welt nicht. Und dann kommst du als Startup daher und sagst, dass du nächstes Jahr aufsperren willst. Und alle im Raum lachen“, sagt Jaritz.  „Ich muss aber auch eine Lanze für die lokalen Behörden brechen. Es gibt viele Gemeinden, die vorwärtsdenkend und sehr unterstützend sind. Wenn du als Startup proaktiv dran bist und immer an ihren Terminen dran bist und dir Informationen holst, funktioniert es gut.“ In Hieflau sei man innerhalb von weniger als 8 Monaten vom ersten Gespräch bis zum Termin für die Bauverhandlung gekommen.

Nun ist also der Start im Herbst geplant. Interessierte können sich bereits jetzt um 200 Euro einen Buchungsgutschein kaufen, um in Folge Rabatte auf Übernachtungen und ein kostenloses Upgrade vom Flex-Desk zum fixen Arbeitsplatz zu erhalten.

trive-Gründer Martin Sirlinger: Das sind die Pläne des Wiener Startup-Studios

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